Die Elder-Scrolls-Reihe gehört zum Besten, was das Rollenspiel-Genre zu bieten hat. Mit ihren gigantischen Spielwelten, interessanten Fraktionen und einer beinahe grenzenlosen spielerischen Freiheit konnten Oblivion, Skyrim und Co. über die Jahre die Herzen zahlreicher Fans für sich gewinnen.
Allerdings sind auch die Elder-Scrolls-Spiele nicht über Fehler erhaben. Vor allem der letzte Serienteil Skyrim musste sich von altgedienten Serienfans die Kritik gefallen lassen, er sei zu seicht; zahlreiche klassische Serien-Features seien bis zur Unkenntlichkeit vereinfacht und heruntergedummt
worden.
Ähnlich sieht es auch unser Autor Jesko, der zusammengenommen wohl über 1.200 Stunden in Tamriel verbracht hat. Er findet: Wenn Bethesda seine Spieler mit The Elder Scrolls 6 wieder ähnlich packen will, wie damals mit Morrowind und Oblivion, dann muss das Studio der Community unbedingt zehn wesentliche Wünsche erfüllen.
Wunsch #1 - Endlich eine starke Hauptquest
Die Rückkehr der Drachen, rachsüchtige Deadra-Fürsten und der drohende Weltuntergang. Und irgendwie stecke ich da als auserwählter Held mittendrin. So oder ähnlich liest sich die Prämisse zu fast jedem Elder-Scrolls-Teil. Bemüht man diese Geschichte vom Auserwählten allerdings zu oft, dann wirkt dieser nette erzählerische Kniff rasch einfallslos und generisch.
Für The Elder Scrolls 6 sollte sich Bethesda daher endlich ein Beispiel am Rollenspiel-Konkurrenten The Witcher nehmen und eine erzählerisch dichte, vor allem aber emotional packende Hauptstory erschaffen, die Entscheidungen der Spieler spürbare Konsequenzen haben lässt. Wie das geht, können die Amerikaner von mir aus gern bei CD Projekt per Telefon erfragen; denn von den Polen können die Elder Scrolls-Macher in Sachen Story-Design einiges lernen.

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