50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Call of Duty macht 2025 plötzlich alles komplett richtig - nur aus den falschen Gründen

Black Ops 7 erfüllt die Fan-Wünsche gleich im Dutzend. Shooter-Experte Phil glaubt: Das ist kein reiner Großmut, sondern Notwendigkeit.

Black Ops 7 hakt aktuell so viele Checkboxen ab, dass selbst skeptischen Influencern die Kritikpunkte ausgehen.

»Ich weiß ehrlich nicht, worüber ich mich jetzt noch beschweren soll«, sagt zum Beispiel der CoD-Veteran TheXclusiveAce in einem aktuellen Video.

Call of Duty hat in den vergangenen Wochen so viele Probleme, über die sich Fans zum Teil schon seit Jahren ärgern, mit einer scheinbaren Leichtigkeit beseitigt, dass es wie ein Fiebertraum wirkt.

  • Das schreckliche SBMM, über das sich die Community seit über fünf Jahren aufregt und jedes Match zum E-Sport-Schwitzfest macht? Auf fast null reduziert.
  • Die lächerlichen Skins á la Beavis & Butthead, die die Immersion für viele User zerstören und ins neue CoD übertragen werden sollten? Bleiben jetzt wo sie sind.
  • Die sich auflösenden Lobbys, die jedes Gefühl von Community-Building im Keim erstickt und CoD komplett anonymisiert hatten? Abgeschafft.
  • Der vielfach als völlig übertrieben kritisierte Aim Assist am Controller, der einen Keil zwischen PC- und Konsolen-Community trieb? Massiv entschärft.

Dann noch eine rekordverdächtig voll gepackte Season 1, entschärftes Movement bei Slides & Sprints, besseres Audio für Schrittgeräusche und, und, und.

Ich bin überzeugt, dass all diese (fraglos positiven) Entscheidungen vor allem mit einer Sache zusammenhängen: Konkurrenzdruck.

Denn im Gegensatz zu den Vorjahren, hat CoD nun endlich wieder einen ernstzunehmenden Rivalen in Form von Battlefield 6. Und Battlefield 6 hatte Black Ops 7 schon in Sachen Beta-Zahlen ordentlich eingeheizt.

Philipp Elsner
Philipp Elsner

Phil kam 2013 zu GameStar und verstärkte das Team bereits als Content Manager, Autor, Community Manager und leitet heute die Nachrichtenredaktion. Wenn er nicht gerade Online-Shooter wie Hunt Showdown oder The Finals spielt, kundschaftet er gerade neue Craftbeer-Kreationen aus!

Unter den Trailern zu Black Ops 7 kommentierten Tausende: »Wir sehen uns in BF6.« Und der eingangs erwähnte TheXclusiveAce will abwandern und statt CoD in Zukunft BF6 auf seinem Kanal covern. Ein klarer Trend scheint erkennbar.

Der Rückschluss liegt auf der Hand: Der Druck auf CoD muss in der Tat immens sein, wenn sich Activision nach so langer Zeit aus heiterem Himmel entscheidet, so viele Fan-Wünsche auf einmal zu erfüllen – obwohl sogar die eigene Datenlage entschieden dagegen spricht.

Jeder kennt das abgedroschene Sprichwort »Konkurrenz belebt das Geschäft«. Selten hat dieser Spruch so gut gepasst wie jetzt, wo sich ein erstaunlich großer Teil der BF6-Fans überlegt, auch Black Ops 7 zu kaufen.

Und wie kann man besser bei BF-Anhängern punkten, als mit der Streichung von SBMM und dem Versprechen von glaubhafteren Skins? Ein Anreiz muss dringend her.

Nein, Black Ops 7 liefert diesen immensen Fan-Service nicht ab, weil man einfach bloß nett zu den Spielern sein will, sondern weil man den Markt endlich nicht mehr ganz allein dominiert.

Es klingt ironisch, aber vielleicht war ausgerechnet Battlefield genau der Dämpfer im Selbstbewusstsein, den Call of Duty dringend gebraucht hat.

Als Shooter-Fan profitiere ich unterm Strich doppelt und kann diesen Winter gleich zwei tolle Spiele genießen. Konkurrenz ist eben auch gut für den Kunden.

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