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Inhaltsverzeichnis
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Merkel, Minecraft, Marktanteile - Braucht die Spielebranche wirklich die Politik? (#entwicklungsland)

Seit einigen Jahren ist die deutsche Spiele-Lobby Dauergast in Kanzleramt, Ministerien und Bundestag. Petra Fröhlich erklärt, warum eigentlich.

von Petra Fröhlich,
22.04.2019 08:00 Uhr

Warum umkreisen Spiele-Lobbyisten die politischen Entscheidungsträger der Bundesrepublik? Petra Fröhlich sagt: Weil es notwendig ist. (Foto von Angela Merkel: Game-Verband / Franziska Krug)Warum umkreisen Spiele-Lobbyisten die politischen Entscheidungsträger der Bundesrepublik? Petra Fröhlich sagt: Weil es notwendig ist. (Foto von Angela Merkel: Game-Verband / Franziska Krug)

Mini-Laugenbrötchen mit Frischkäse? Oder doch lieber Hühnchen-Spieße asia-style? Angela Merkel zögerte kurz, lud dann ihr leergefuttertes Tellerchen auf das Tablett des Kellners und nahm sich im Austausch ein volles Tellerchen. Und zu ihrem Nebenmann gewandt: »Bringst du mir noch einen Weißwein mit?«

Noch. Einen. Weißwein.

Keine Frage: Die mächtigste Frau der Welt - nach Greta Thunberg und Kim Kardashian-West, versteht sich - fühlte sich an diesem lauen Berliner April-Abend erkennbar wohl. Es wurde geklönt, gescherzt, gefachsimpelt. Geplant war eigentlich nur ein kurzes Grußwort an ihre rund 100 Gäste: Nominierte des Deutschen Computerspielpreises, Mitglieder der Jury, Geschäftsführer und Marketing-Leute der Spiele-Branche. Am Ende blieb die Kanzlerin fast eine Dreiviertelstunde, ehe sie sich kurz nach 21 Uhr nach dem obligatorischen Gruppenfoto wieder in ihr Büro im 7. Stock des Kanzleramts zurückzog.

Denn für den nächsten Tag hatte sich eine gewisse Theresa May angekündigt. Einziger Tagesordnungspunkt: die Last-Minute-Abwendung eines ungeordneten Brexits - mit unabsehbaren Folgen für den kompletten Kontinent.

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, Game-Geschäftsführer Felix Falk und Angela Merkel tauschen sich mit weiteren Gästen über den Zustand der deutschen Spielebranche aus. (Foto: Petra Fröhlich)Digital-Staatsministerin Dorothee Bär, Game-Geschäftsführer Felix Falk und Angela Merkel tauschen sich mit weiteren Gästen über den Zustand der deutschen Spielebranche aus. (Foto: Petra Fröhlich)

Die Autorin
Petra Fröhlich (45) war über 22 Jahre durchgehend Bestandteil der Redaktion von PC Games - von 2000 bis 2014 im Amt der Chefredakteurin. Im Juli 2016 startete sie das Nachrichtenmagazin GamesWirtschaft.de, inzwischen eines der führenden deutschsprachigen B2B-Angebote mit Schwerpunkt Computerspiele. Für GameStar Plus schreibt sie in ihrer Kolumnenserie #entwicklungsland fortan regelmäßig über Wohl und Wehe der deutschen und internationalen Spielebranche.

Merkel will's wissen

Und trotzdem nahm sich Merkel an diesem Montag Zeit, um über E-Sport, Cosplayer und »die Chinesen« zu plaudern und sich von ihrer Digitalisierungsbeauftragten und Entwicklern über die Gemütslage der deutschen Spiele-Studios aufklären zu lassen. Man kannte sich von vorherigen Anlässen: Die Regierungs-Chefin hatte im August 2017 die Gamescom eröffnet - im Sommer 2018 war der Industrieverband Game mit einem Stand beim Tag der Offenen Tür im Garten des Kanzleramts zu Gast.

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