Microtransaction.zone - Neue Seite konzentriert sich ganz auf Echtgeld-Shops, will Klarheit schaffen

Mikrotransaktionen sind nicht gleich Mikrotransaktionen: Eine kürzlich gestartete Webseite ordnet Spiele nach ihrer Art der Monetarisierung ein und bewertet diese entsprechend.

von Martin Dietrich,
23.04.2018 11:48 Uhr

Mikrotransaktionen kommen in vielen verschiedenen Formen vor. Eine neue Webseite betreibt jetzt Aufklärung. Mikrotransaktionen kommen in vielen verschiedenen Formen vor. Eine neue Webseite betreibt jetzt Aufklärung.

Wer im Wust von DLC, Addon, Lootboxen, Pre-Ordner-Content, Free2Play oder Item-Shop schon mal die Übersicht verliert, kann ab sofort bei Microtransaction.zone vorbeischauen. Die Webseite hat sich ganz den vielen großen und kleinen Zusatzinhalten verschrieben und gibt mithilfe von Tags einen Überblick über das Geschäftsmodell der Hersteller.

Im Suchfeld der Seite können Interessierte alte und neue Spiele durchsuchen und erfahren, welche Arten von Mikrotransaktionen enthalten sind. Zum Beispiel informiert der Tag »Horse Armor«, in Anlehnung an die Pferderüstung in The Elder Scrolls 4: Oblivion, über kleinere, rein kosmetische DLCs, die nicht das Gameplay beeinflussen.

»It's Not Gambling, We Swear« sind Spiele, die mit Echtgeld kaufbare Lootboxen enthalten. »Infinite Money Hole« zeigt darüber hinaus an, dass es kein Limit für die Käufe gibt und der Spieler nicht irgendwann alles besitzt, sondern ständig neue Inhalte erwerben kann. Spiele ohne zusätzliche Einnahmequellen sind mit den Tag »Spotless« versehen.

Neue Features bereits geplant

Wie die Macher auf Twitter und auf ihrem Blog erklären, startete die Seite äußerst vielversprechend und das Interesse der Spieler ist groß. Regelmäßige Einsendungen aus der Community erweitern im Moment die Spiele-Palette und sie überlegen sich bereits neue Features.

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Noch bereiten ihnen einige Spiele Schwierigkeiten. So erhält man Dark Souls auf dem PC schon in der Standard-Verkaufsversion mit DLC (Artorias of the Abyss), den sich PS3-und Xbox-360-Spieler erst kaufen müssen.

Auch bei anderen Portierungen tritt dieses Problem auf, wenn die später veröffentlichte PC-Version mit allen Zusatzinhalten erscheint. Die Webseite-Entwickler wollen deswegen eine spezielle Tag-Leiste für diejenige Plattform anbieten, die sich von den anderen unterscheidet.

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