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Seite 2: Minecraft 1.0 im Test - Endlich, die (fast) finale Version

Release-Version: Und das ist alles?

Mit der letzten offiziellen Betaversion 1.8 schüren die Entwickler im September 2011 große Erwartungen: Das so genannte Adventure-Update integrierte Dörfer in die zufällig generierten Landschaften von Minecraft. In diesen Siedlungen sollen später NPCs den Spieler mit Quests versorgen.

In einer Parallelwelt legen wir uns mit möchtigen Ender-Drachen an.In einer Parallelwelt legen wir uns mit möchtigen Ender-Drachen an.

Ruinen, alte Minen und beeindruckende Schluchten versprechen packende Abenteuer. Zudem lassen erledigte Gegner Erfahrungspunkte fallen (die allerdings noch nichts bringen), neue Monster sowie viele weitere Kleinigkeiten deuten darauf hin, dass sich Minecraft weg vom reinen Baukasten hin zu einem »richtigen Spiel« entwickelt.

Wer nun glaubt, mit der Release-Version Minecraft 1.0 ein Rollenspiel geliefert zu bekommen, wird jedoch enttäuscht sein. Denn von den dafür typischen Bestandteilen gibt es bestenfalls Ansätze. Zwar laufen jetzt in den Siedlungen hakennasige NPCs herum, doch sprechen oder handeln kann man mit ihnen nicht. Sie wehren sich nicht einmal, wenn man ihnen die Spitzhacke um die Ohren haut. Auch steigt der Held mit gesammelten Erfahrungspunkten brav im Level auf, einen Fertigkeitsbaum oder Charakterbildschirm gibt es jedoch nicht.

Minecraft: Adventure-Modus im Test 3:48 Minecraft: Adventure-Modus im Test

Umfang: viel Inhalt, kein Spiel

Natürlich hat sich seit der letzten regulär veröffentlichten Betaversion 1.8.1 (die Pre-Release-Versionen 1.9x musste man von Hand installieren) viel getan: Massenhaft neue Gegenstände und Rezepte verleiten zu Experimenten.

Jawoll! In Minecraft dürfen wir nun sogar Bier brauen.Jawoll! In Minecraft dürfen wir nun sogar Bier brauen.

Viele Zutaten lassen sich mit einem vergleichsweise komplexen Crafting-System zu Tränken destillieren, die etwa besonders stark machen. Und an der Verzauberungs-Werkbank verbessern wir Rüstungen, Waffen und Werkzeuge teils dramatisch. Überhaupt wurde das Kampfsystem gründlich umgekrempelt. Tiere pflanzen sich nun fort, was ganz neue Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung eröffnet. Ja, sogar einen Bosskampf gegen einen riesigen Drachen in einem eigenen gruseligen Level – dem so genannten Ender – haben Notch und seine Kollegen eingebaut. All diese großen und kleinen Neuerungen verändern das Spielgefühl so sehr, dass sich so manche Minecraft-Veteranen gar in alte pre-1.8-Zeiten zurück wünschen. Oder sie ziehen sich auf den »Creative Mode« (pures Bauen ohne Crafting oder Monster) zurück.

Minecraft - GameStar sucht das schönste Bauwerk ansehen

Trotz dieser Veränderungen und Verbesserung bleibt jedoch das Gefühl, dass der gebotene Umfang für ein »fertiges« Spiel einfach nicht reicht. Denn auch wenn die Entwickler es nie explizit versprochen haben: Für Minecraft 1.0 haben wir die angekündigten Abenteuer-Elemente erwartet, die einen bewegen, das Spiel auch weiterhin regelmäßig zu starten. Sicher, Minecraft war schon immer ein Titel, der eine gewisse Selbstmotivation erfordert. Und wer einfach nur seinem kreativen Drang freien Lauf lassen möchte, der wird auch weiterhin gut bedient. Die Chance, auch andere Spieler in die Blocklevels zu locken, hat Minecraft 1.0 aber vertan.

Minecraft: Minestar-Kathedrale im Zeitraffer 4:17 Minecraft: Minestar-Kathedrale im Zeitraffer

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