Ein Gerät, über das man normalerweise nie nachdenkt, das aber fester Bestandteil unseres Alltags ist: der Bondrucker. Ihr wisst schon, der kleine Kasten, der im Supermarkt mit einem Surren den Kassenzettel ausspuckt. Jemand hat sich diese simple Maschine angeschaut und beschlossen, ein Spiel darauf zu zocken. Und ja, das hat funktioniert.
Wir sind gewohnt, dass Doom auf allem läuft, was mit sehr viel Fantasie einen Bildschirm bietet – Taschenrechner, Schwangerschaftstests, elektrische Zahnbürsten. Diesmal ist es aber Minecraft. Das beweist, Gaming ist mehr eine Frage der inneren Einstellung als der perfekten Hardware.
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Nach 15 Jahren bekommt Minecraft ein großes, offizielles Grafik-Upgrade, das sich sehen lassen kann
Minecraft auf dem Kassenbon
Einfach wie genial: Der Drucker spuckt die Bilder aus, die sonst über einen Monitor laufen. Das ermöglicht in der Theorie, sich durch die Welt von Minecraft zu bewegen – aber natürlich mit gigantischem Lag. »0,5 FPS« und »30 Frames per minute«, wie es in begeisterten Reddit-Kommentaren heißt.
Hier seht ihr einen kurzen Clip aus dem Experiment von Smilllive:
Link zum TikTok-Inhalt
Zuschauer verfolgen ganz normal, was im normalen Spiel geschieht, der Spieler hat währenddessen nur die Bildchen aus dem Mini-Drucker zur Orientierung. Am Ende passiert, was laut allen Gesetzen des Universums passieren muss: Ein Creeper taucht auf und kommt langsam, aber unaufhaltsam näher. Ob er explodiert ist? Der Clip endet davor, also müssen wir uns das wohl selbst vorstellen.
Für diesen Artikel haben wir uns mal kurz über Bondrucker schlau gemacht, und dieses Wissen teilen wir natürlich mit euch: Wie bei allen technischen Geräten gibt’s auch hier unterschiedliche Hardware. Wichtig sind zum Beispiel die Druckgeschwindigkeit (300 mm pro Minute ist ziemlich gut) und die Wahl des passenden Papiers fürs Gerät. Manche Kassenzettel haben spezielle Beschichtungen gegen Bakterienwachstum. Stark.

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