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Seite 2: Minecraft v1.8 - Das Adventure-Update im Test

Monster und Kämpfe

Neben der Höhlenspinne hält mit dem Adventure-Update ein weiteres Wesen Einzug in die Minecraft-Welt: der Enderman. Endermen sind große, dünne Wesen, die ebenso wie Spinnen, Skelettkrieger und Zombies nurn nachts erscheinen. Sie laufen langsam durch die Welt und erscheinen auf den ersten Blick harmlos. Doch sobald wir den Fehler machen, einen davon anzuschauen, werden wir ihn nicht mehr los.

Wenn man ihnen direkt in die Augen blickt, bleiben die Endermen erstmal wie festgefroren stehen. Sobald man dann den Blick abwendet, greifen sie jedoch an – und stoßen dabei Geräusche aus, die verdächtig an Zombies erinnern. Ob Endermen in Zukunft eigene Soundpakete erhalten, ist noch unklar. Gruselig sind sie auch so schon.

Endermen greifen an, sobald man den Blick von Ihnen abwendet. Endermen greifen an, sobald man den Blick von Ihnen abwendet.

Auch das Kampfsystem hat Mojang überarbeitet. So können wir nun Angriffe abblocken und kritischen Schaden austeilen, wenn wir im Sprung angreifen. Wer im Kampf wild auf die Hüpftaste hämmert, haut anstürmende Monster also schneller aus den Latschen. Zusätzlich brauchen Schwerthiebe nun mehr Zeit, sodass sich die Kämpfe etwas realistischer anfühlen.

Nahrung

Was uns in Minecraft fortan immer beschäftigen wird, ist die Frage nach dem Essen. Wie bereits erwähnt gibt's seit dem Patch 1.8 eine Anzeige für Hunger, der gestillt werden muss. Wenn die Leiste komplett gefüllt ist, füllen sich verlorene Lebenspunkte langsam wieder auf, zudem können wir schneller laufen.

Umkehrschluss: Wenn der Hunger-Wert unter vier Fleischkeulen-Symbole sinkt, dürfen wir nicht mehr sprinten. Und wenn die Hungeranzeige gar vollständig leer ist, verlieren wir langsam Leben. Wir sollten daher auf unsere Erkundungstouren stets genügend Essen mitnehmen.

Wie gut, dass der Patch auch den Speiseplan erweitert: Hühner lassen nun neben Federn auch saftige Filets fallen. Bei Zombies ist dies ebenso der Fall, nur ist deren Fleisch weniger genießbar und sollte tatsächlich nur in Notfällen genossen werden, da es zwar vorläufig den Hunger stillt, aber zugleich Lebenspunkte kostet.

Miserable Tischmanieren: Beim Essen geht ganz schön viel daneben. Miserable Tischmanieren: Beim Essen geht ganz schön viel daneben.

Auch ist es ab dem aktuellen Patch möglich, neben Getreide auch Kürbisse und Melonen anzupflanzen. Und wer bisher gerne Pilze gesammelt hat, wird mit 1.8 voll auf seine Kosten kommen. Denn wer einen Pilz düngt (mit Knochenmehl), verwandelt ihn damit in einen Riesenpilz, der den Spieler um einiges überragt.

Dieses Riesen-Schwammerl kann man dann blockweise abbauen, was jedes Mal einen weiteren Pilz bringt. Passenderweise schenkt Minecraft dem Essen an sich mehr Beachtung als bisher: Alle Nahrung, die unser Charakter zu sich nimmt, wird nun über eine gewisse Zeit hinweg verspeist – inklusive passender Mampf-Animation. Es ist nun also nicht mehr möglich, in einem Kampf schnell einen Apfel einzuwerfen, da dieser zunächst genüsslich geknuspert werden möchte.

Creative Mode

Eine interessante Neuerung von Minecraft 1.8 ist der Creative-Mode. Wer in Minecraft eine neue Singleplayer-Welt erstellt, wird schnell merken, dass es nun zwei Spielmodi gibt: Zum einen den bekannten Survival-Modus, in dem der Spieler in einer Welt voller nächtlicher Gefahren bestehen muss. Zum anderen den eben erwähnten kreativen Modus, in dem Sie frei bauen können.

Hier erkennt man, dass die Dörfer zufällig generiert werden: Die Tür ist blockiert. Hier erkennt man, dass die Dörfer zufällig generiert werden: Die Tür ist blockiert.

In dieser Variante ist das Inventar prall gefüllt mit allen im Spiel verfügbaren Gegenständen; und wer keine Lust zum Laufen hat, kann sich in diesem Spielmodus sogar in die Lüfte erheben. Großprojekte lassen sich hier am besten realisieren, da man zu keiner Zeit Rohstoffe sammeln muss. Blöcke, die im Weg stehen, lassen sich mit nur einem Klick entfernen, egal, woraus sie bestehen.

Zudem kann man im Kreativ-Modus keinen Schaden nehmen. Die explosiven Creeper sind also nicht mehr tödlich, wohl aber weiterhin nervig, weil sie Gebäude schwer beschädigen. Wer seine Kreativität ungestört ausleben möchte, sollte den Schwierigkeitsgrad daher auf »Peaceful« zu stellen.

Animationen und Objekte

Das Adventure-Update ändert darüber hinaus viele weitere Kleinigkeiten, die das Spielerlebnis insgesamt abrunden. Wenn wir den Inhalt einer Truhe einsehen wollen, öffnet sich nun erst der Deckel und dann das Inventarfenster. Explosionen haben neue Rauchanimationen. Und auch an der Beleuchtung wurde weiterhin gefeilt, in Fackellicht getauchte Innenräume erscheinen nun in warmen Farben.

Trailer zur Version 1.8 von Minecraft 1:36 Trailer zur Version 1.8 von Minecraft

Mit dem Update 1.8 halten zudem neue Objekte Einzug in die Klötzchenwelt. So ist es erstmals möglich, Zäune mit Toren zu versehen, um beispielsweise einen Schutzzaun ums eigene Heim zu ziehen, der ungewünschte Gäste fernhält. Außerdem gibt es nun Glas-Scheiben, die neue Möglichkeiten zum Fensterdesign eröffnen. Fans hoher Gebäude wird es freuen, dass die Wolkengrenze mittlerweile an die maximale Bauhöhe angepasst ist.

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