Fazit der Redaktion
Fabiano Uslenghi
@StillAdrony
Ich habe mich während meiner ersten Tour durch ein Monster Hunter mehr als einmal völlig überrumpelt gefühlt. Meistens natürlich, wenn eines der Monster meine arme Jägerin mit wilden Prankenschlägen vor sich her getrieben hat. Aber auch, da Monster Hunter kein simples Spiel ist. Die Kämpfe wirken beim Zuschauen wie einfaches draufhauen, doch in Kombination mit all den denkbaren Items und besonderen Fähigkeiten jeder Waffe gleichen sie einer erstaunlich komplexen Schrittfolge.
Das macht Spaß, aber das wird Fans der Reihe ohnehin klar sein. Es wäre eine große Überraschung, wenn das Monster-Hunter-Team plötzlich die Grundpfeiler dieser langlebigen Serie umstößt. Anders sieht es da mit der Welt aus.
Die begehbare Region ist auf jeden Fall groß genug, dass sie Open-World-Atmosphäre versprüht. Allerding merkt man dann doch hier und da, dass aus Monster Hunter jetzt kein Zelda wird. Gefühlt scheinen Erkundung und Freiheitsgefühl hier zweitrangig. Spannender ist die Darstellung der verschiedenen Kreaturen und wie sie auf die unterschiedlichen Umwelteinflüsse wie etwa das Wetter reagieren. Aber wer eine vollständig immersive Welt ohne Grenzen erwartet, sollte lieber die Finger von Monster Hunter Wilds lassen.
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