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Seite 2: Monsters - Roadtrip durch Aliennation

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Zwei unter Monstern

Als Beziehungsdrama kann Monsters aber durchaus überzeugen, man nimmt den beiden Hauptdarstellern die gegenseitige Zuneigung ab – kein Wunder, schließlich sind McNairy und Able auch im richtigen Leben ein Paar. Stellenweise erinnert Monsters dann auch an Sofia Coppolas Lost in Translation, so kurios das klingen mag. Doch was die Coppola-Tochter mit ihren eigenwillig eingefangenen Großstadtszenen schafft, gelingt dem Monster-Regisseur Gareth Edwards mit den teils überwältigenden Naturpanoramen, vor denen die Menschen unwirklich scheinen.

Darüber hinaus versucht sich Edwards teilweise an sozialkritischen Motiven. Wenn ausgerechnet zwischen Amerika und Mexiko harte Grenzschutzmaßnahmen aufkommen, um die ansteckenden und gefährlichen Ausländer aus dem Weltall fernzuhalten, spricht das Bände. Das Thema wurde zwar erst kürzlich in der schwarzhumorigen Action-Klamotte Machete in den Fokus gerückt, doch in Monsters wird es deutlich ernster verarbeitet.

Cthuhlu würde sich freuen

Dafür, dass der Film nur das gekostet hat, was in Nicolas-Cage-Filmen schon für das Catering berechnet wird, ist Monsters in filmtechnischer Hinsicht eine Wucht. Einen Großteil der tollen Optik verdankt Edwards der Wahl der Drehorte: Die Sümpfe und Dschungellandschaften Puerto Ricos und Mexikos schaffen einen außerweltlichen, geheimnisvollen Eindruck. Untermalt wird dies von einem hervorragenden Soundtrack, der in erster Linie als Ambientkulisse wirkt und die gelassene Verlorenheit und emotionale Unsicherheit der Charaktere unterstützt.

Beeindruckend ist Edwards Effektarbeit: die meisten der Kreaturen hat der junge Regisseur, der zuvor professioneller Effektdesigner war, an seinem heimischen PC erstellt. Da die Kreaturen nur selten vorkommen und meistens in der Nacht angreifen, gibt es nicht viele Effektszenen, doch die sind dann überzeugend umgesetzt.

Fazit

Christian Mester (bereitsgesehen.de): Monsters sieht toll aus, doch fehlende Action- und Horrorelemente dürfte alle die enttäuschen, die sich einen neuen Cloverfield oder District 9 erwarten. Wer damit klar kommt, dass Monsters in erster Linie ein Beziehungsdrama ist, wird mit stimmiger Atmosphäre belohnt. Dass der Film nur einen Bruchteil dessen gekostet hat, was die Konkurrenz veranschlagte, sieht man übrigens nicht; eine beachtliche Leistung für ein so kleines Projekt.

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