Mythgard - Ex-Entwickler von Diablo 2, Torchlight & Hellgate: London arbeitet an Kartenspiel

Ehemalige Blizzard-Veteranen haben mit Mythgard ein Kartenspiel in der Entwicklung, welches sich mit Hearthstone und Magic anlegen möchte. Die Alpha lässt sich derzeit im Browser spielen.

von Martin Dietrich,
20.11.2018 16:31 Uhr

Mythgard will die Stärken von Magic und Hearthstone vereinen.Mythgard will die Stärken von Magic und Hearthstone vereinen.

Ehemalige Entwickler von Blizzard- und Gazillion Entertainment (Marvel Heroes) haben sich zusammengetan, um das Kartenspiel Mythgard zu verwirklichen. Einer der Köpfe des neuen Entwicklerstudios Rhino Games ist Peter Hu, der für seine Arbeit an Diablo 2, Torchlight und Hellgate: London bekannt geworden ist.

Mythgard soll ein klassisches Sammelkartenspiel werden im Free2Play-Gewand. Die Entwickler versprechen, die taktische Tiefe eines Magic und die Schnelligkeit von Hearthstone mit eigenen Ideen zu verbinden. Derzeit kann jeder die Alpha von Mythgard über einen Browser-Client auf der offiziellen Webseite ausprobieren. Eine Closed Beta ist für nächstes Jahr angekündigt.

Die ersten Matches mit Mythgard erinnern auch sofort an Blizzards hauseigenes Sammelkartenspiel. Diener müssen die Lebenspunkte des Kontrahenten auf Null senken, während man die eigenen Gesundheitspunkte tunlichst schützen sollte. Einige Diener verfügen über Spezialfähigkeiten, die aktiviert werden, wenn sie beispielsweise sterben oder beschwört werden. Mit Zaubern lassen sich darüber hinaus mächtige Effekte aktivieren.

Einmal pro Runde könnt ihr eine Karte opfern, um mehr Mana und Edelsteine zu erhalten.Einmal pro Runde könnt ihr eine Karte opfern, um mehr Mana und Edelsteine zu erhalten.

Opfer müssen gebracht werden

Es gibt allerdings auch Alleinstellungsmerkmale. Neben den bekannten Manakosten müssen Spieler auch sogenannte Edelsteine einsetzen, um eine Karte zu benutzen. Am Spielanfang verfügt man jeweils über ein Mana und einen Edelstein. Jede Runde lässt sich nun eine Karte opfern, um beide Ressourcen jeweils um eins zu erhöhen. Die geopferte Karte wird zurück ins Deck gemischt. Am Anfang einer jeden Runde werden alle verfügbaren Manapunkte wiederaufgefüllt.

Somit müssen Spieler abwägen, ob sie lieber ihre Karten opfern wollen, um später mehr Karten spielen zu können oder aber sie erstmal behalten. Darüber hinaus können Diener nicht einfach den feindlichen Helden angreifen, wenn andere feindliche Diener »im Weg stehen«. Hier sind die sieben Kartenplätze auf dem Spielbrett entscheidend. Erst wenn sich auf den drei gegenüberliegenden Feldern eines Dieners keine Feinde befinden, kann man die Lebenspunkte direkt angreifen.

Neben einer Browser-Version ist auch ein Release für Steam, iOS und Android geplant. Über 300 Karten stehen momentan zur Verfügung. Klassen gibt es derzeit nicht, jeder Charakter kann alle Karten verwenden und sich ein Deck zusammenbauen. Die Spielmodi zum Release sollen eine Kampagne, eine 1vs1- sowie 2vs2-Mehrspielervariante und einen klassischen Online-Ranglistenmodus umfassen.


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