The Witcher 4 lässt auf sich warten, die Netflix-Serie baut auch immer mehr ab – für Witcher-Fans herrscht gerade ziemliche Flaute. Wie gut, dass die Comic-Front selten enttäuscht, denn mit Der Bär und der Schmetterling
ist jetzt ein neuer Band mit Geralt in der Hauptrolle erschienen. Und die darin erzählte Geschichte ist keine Adaption aus den Büchern oder den Spielen, sondern komplett eigenständig und in einem Band abgeschlossen.
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Darum geht's im neuen Witcher-Comic
Auf seinen Reisen kommt Geralt in die kleine Stadt Dol Gwyn, in der ein Vampir umgeht. Der Graf setzt eine hohe Belohnung für das Aufspüren der Bestie aus, die zahlreiche Monsterjäger aus dem ganzen Land anlockt. Unter den zahlreichen Amateuren sticht aber ein Konkurrent besonders heraus: ein Hexer der Bärenschule. Geralt läuft die Zeit davon, wenn er die Belohnung beanspruchen will, aber die Bewohner der Stadt liefern nur spärliche Informationen.
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Die beste Spur des Hexers: Schwarze Schmetterlinge, die immer wieder rund um die Stadt auftauchen. Doch wie stehen sie in Zusammenhang mit dem Vampir? Als dann auch noch ein kleiner Junge auftaucht und sich selbst zu Geralts Knappen ernennt, ist das Chaos perfekt.
Jetzt in die Welt von The Witcher abtauchenDiese Künstler stecken hinter dem Comic
Die Story geschrieben hat der britische Comic-Autor Simon Spurrier, der bereits für Marvel X-Force-Comics geschrieben hat und sich auf für einige Ausgaben von Hellblazer verantwortlich zeigt. Der Mann hat also durchaus Ahnung davon, wie man Comics schreibt, auch wenn das seine erste Geschichte im Witcher-Kosmos ist.
Die Zeichnungen stammen von Stephen Green, den man bisher hauptsächlich durch seine Arbeit an der Sci-Fi-Reihe Sea of Stars kennt, die eigentlich mit recht bunten Farben daher kommt. Doch hier zeigt Green, dass er auch die düstere Stimmung, die bei The Witcher obligatorisch ist, gut in Szene setzen kann.
Ich habe bereits einige andere Witcher-Comics gelesen und war davon stets gut unterhalten. Viele der Comics basieren allerdings auf einer der vielen Kurzgeschichten, die Sapkoswski zuvor bereits veröffentlicht hatte, und waren quasi nichts anderes als Visualisierungen davon. Daher finde ich es erfrischend, endlich eine Story serviert zu bekommen, die wirklich für einen Comic geschrieben wurde. Das ist zwar nicht der erste dieser Art, aber mehr ist aus meiner Sicht hier definitiv besser.
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