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Neues Starcraft-Spiel entsteht nicht mehr bei Blizzard und wird PC-Spieler enttäuschen

Die Zukunft von StarCraft ist ungewiss, denn ein koreanischer Entwickler ohne Strategieerfahrung übernimmt die Rechte für das nächste Spiel.

Alles deutet darauf hin, dass StarCraft wohl keinen neuen RTS-Ableger bekommt. Alles deutet darauf hin, dass StarCraft wohl keinen neuen RTS-Ableger bekommt.

Fans des legendären Echtzeit-Strategie-Klassikers StarCraft müssen jetzt stark sein: Die Zukunft der Reihe liegt nicht länger in den Händen von Blizzard selbst.

Nach einem intensiven Bieterverfahren hat der südkoreanische Entwickler Nexon den Zuschlag erhalten, um an einem neuen Spiel im StarCraft-Universum zu arbeiten.

Das Schlimme daran: Es gibt keinerlei Garantie, dass das kommende Spiel dem Strategie-Genre treu bleibt, das die Marke einst so erfolgreich machte.

Keine klassische Echtzeitstrategie, kein PC-Fokus

Das ist geschehen: Blizzard hat die kreative Kontrolle über die StarCraft-Marke an Nexon abgetreten. Laut Berichten der koreanischen Nachrichtenseite MTN setzte sich Nexon in einem hart umkämpften Bieterverfahren gegen andere koreanische Schwergewichte wie NC Soft und Netmarble durch. Blizzard hat Nexon sogar völlige kreative Freiheit gewährt, was das Genre des neuen Spiels betrifft.

Für euch bedeutet das ganz konkret: Ein neues StarCraft muss nicht zwangsläufig ein Echtzeit-Strategiespiel sein – was viele von euch, die seit Jahren auf einen würdigen Nachfolger zu StarCraft 2 warten, enttäuschen dürfte. Das letzte große StarCraft-Spiel erschien mit Legacy of the Void bereits 2015, gefolgt nur noch vom Remaster des Originals im Jahr 2017.

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Was für ein Spiel könnt ihr erwarten?

Hier wird’s für euch als Echtzeit-Fans vermutlich bitter: Verschiedene Berichte deuten darauf hin, dass das neue StarCraft-Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem traditionellen Strategie-Format folgen wird.

Branchen-Insider Jason Schreier hatte bereits im Sommer 2024 berichtet, dass Blizzard einen Shooter im StarCraft-Universum plane. Nach der Einstellung des Survival-Projekts »Odyssey« soll Blizzard sogar Dan Hay, den ehemaligen Chefentwickler der Far-Cry-Reihe, für ein StarCraft-Projekt gewonnen haben.

Ob diese Pläne nun auch Teil der Zusammenarbeit mit Nexon sind oder in eine andere Richtung laufen, ist derzeit unklar. Aktuell sieht aber alles danach aus, dass das traditionelle RTS-Format für StarCraft Geschichte sein könnte: Nexon hat keinerlei Erfahrung mit Echtzeitstrategiespielen, ihre bekanntesten Spiele sind das pixelige 2D-MMO Maplestory sowie der Loot Shooter The First Descendant.

Bleibt am Ende also nur zu hoffen, dass Nexon sich der großen Verantwortung bewusst ist, die mit einer Marke wie StarCraft einhergeht – und dass sie nicht einfach nur ein weiteres Mobile-Spiel mit Gacha-Mechaniken aus dem Boden stampfen. Wir drücken indes die Daumen, dass das nächste Kapitel in der Geschichte von StarCraft mehr wird als nur ein liebloses Spin-off für den Smartphone-Markt.

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