Amazons MMO New World hat mit seinem Neustart als New World: Aeternum einen gewaltigen Sprung in den Spielerzahlen erlebt.
Der Launch am 15. Oktober 2024 brachte nicht nur eine lang erwartete Konsolenversion, sondern auch zahlreiche Updates, darunter ein verbessertes Kampfsystem, neue Endgame-Inhalte und Crossplay.
Trotz der beeindruckenden Verzehnfachung der Spielerzahlen sorgt der Neustart auf Steam für geteilte Meinungen – vorwiegend bei den PC-Veteranen des Spiels.
Spieleransturm trotz Kritik
Mit New World: Aeternum gelang es Amazon, das Interesse vieler neuer und alter Spieler zu wecken. Nachdem die Zahlen seit über zwei Jahren immer weiter sanken und sich irgendwann bei rund 5.000 gleichzeitigen Spielern einpendelten, sind seit dem Relaunch wieder bis zu 51.000 Leute gleichzeitig im MMO unterwegs.
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Am 15. Oktober erscheint New World: Aeternum - Aber was zur Hölle ist das eigentlich?
Trotz des anfänglichen Hypes fällt das Feedback auf Steam jedoch durchwachsen aus – nur 65 Prozent der kürzlich verfassten Steam Reviews sind positiv.
Während einige Spieler das verbesserte Gameplay und die neuen Features loben, fühlen sich viele langjährige PC-Spieler von den Änderungen vor den Kopf gestoßen.
Viele alteingesessene Spieler, die hunderte Stunden in das Spiel investiert haben, sehen sich durch die neuen Konsolenanpassungen und das Crossplay-System benachteiligt.
So schreibt etwa ALOHASNAKBAR, der über 2.000 Stunden Spielzeit in New World vorzuweisen hat:
Wir (PC-Spieler) haben das Spiel etwa zwei Jahre lang in der Beta getestet, damit auch Konsolenspieler die Möglichkeit haben, es zu spielen. Damit jedoch neue oder zusätzliche Inhalte für PC-Spieler zur Verfügung stehen, müssen wir im Wesentlichen neue Accounts anfangen, um das Spiel und seine zukünftigen Updates spielen zu können. Das ist ein höchst unethisches und zwielichtiges Geschäft, das Amazon Game Studios seinen PC-Spielern aufzwingt.
Ein weiterer, häufig geäußerter Kritikpunkt ist die Einführung des Zielsystems im PvP, das für einige Nutzer wie DinHole den Spielfluss zu stark vereinfacht:
Sie hätten das Spiel gleich in ein Tab-Target-System verwandeln können – der Lock-On ist ein Witz.
Auch die Technik des Spiels musste aufgrund der Konsolen-Version offenbar leiden. So berichtet sixxx2brezel, dass das User-Interface keine Ultrawide-Monitore mehr unterstützt, während Lugg sich über eine verminderte Grafik-Qualität beschwert:
Ich weiß nicht, was sie mit diesem Update gemacht haben, aber es sieht wirklich 10x schlechter aus als vorher. Das Spielen mit den höchsten Einstellungen fühlt sich an wie das Spielen mit niedrigen Einstellungen.
Trotz der vielen Kritiken bleibt das Potenzial von New World: Aeternum nicht unbeachtet. Die positiven Stimmen heben vor allem hervor, dass das Spiel eine solide Grundlage bietet, die in Zukunft weiter ausgebaut werden könnte. Doch die Frage bleibt, ob es Amazon gelingt, die wachsende Kluft zwischen alten PC-Veteranen und neuen Konsolenspielern zu überwinden.
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