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No Rest for the Wicked: Das Action-Rollenspiel ist jetzt doppelt so groß, doch die Fans haben noch viel zu meckern

Das riesige Breach-Update verpasst No Rest for the Wicked frische Inhalte, neue Gebiete und zahlreiche Verbesserungen - die Kritik am Action-RPG reißt aber nicht ab.

Während der Art-Style von No Rest for the Wicked verzaubert, nervt das Spiel seine Fans mit extremem Grind. Während der Art-Style von No Rest for the Wicked verzaubert, nervt das Spiel seine Fans mit extremem Grind.

Mit The Breach hat Moon Studios seinem Action-RPG No Rest for the Wicked ein massives Update spendiert, das seit dem 30. April 2025 verfügbar ist. Der Umfang ist beeindruckend, doch nicht alles läuft rund.

Wir verraten euch, was ihr über das Update wissen müsst, was alles neu ist und warum der Launch holpriger ausfiel als erhofft.

Das steckt im gewaltigen Update

The Breach ist nicht einfach nur ein kleines Content-Update, denn es verdoppelt nahezu den Umfang des Spiels. Zwei komplett neue Gebiete laden zum Erkunden ein, dazu kommen neue Quests, die die Geschichte von No Rest for the Wicked erweitern, sowie neue Siedlungen.

Auch das Kampfsystem erhält mit den neuen Waffentypen Kampfhandschuhe und Zauberstäbe frischen Wind. Insgesamt fügt das Update über 150 neue Waffen hinzu und erweitert damit das Arsenal im Vergleich zum Launch deutlich. Auch neue Rüstungssets und eine Überarbeitung der Schilde dürften Loot-Jagd-Enthusiasten freuen.

Die Spielwelt wird durch das neue »Alive«-System deutlich dynamischer: Fraktionen und Feinde passen sich an, wodurch sich die Spielwelt lebendiger anfühlt. Zudem führt das Update das »Plague«-System ein, bei dem ihr in ganz Sacra auftretende Seuchenausbrüche bekämpfen könnt, um wertvolle Ressourcen zu erhalten.

Für die besonders mutigen unter euch gibt es jetzt auch einen Hardcore-Modus mit Permadeath und technisch wurde ebenfalls nachgebessert: DLSS-4.0-Unterstützung, Speicheroptimierungen und kürzere Ladezeiten sollen für ein flüssigeres Spielerlebnis sorgen. Das Spiel ist jetzt auch offiziell Steam-Deck-verifiziert.

Video starten 2:52 No Rest for the Wicked: The Breach erweitert das Action-RPG massiv und verdoppelt fast die Spielwelt

Ein holpriger Launch

Trotz aller Vorfreude verlief der Start des Updates nicht ohne Probleme: Technische Schwierigkeiten wie Ruckler in Kämpfen, vereinzelte Abstürze und Bugs, bei denen Spielercharaktere in Wänden stecken blieben oder durch den Boden fielen, sorgten für Frust.

Thomas Mahler, Mitbegründer von Moon Studios und Game Director von No Rest for the Wicked, nannte den Release-Tag in einem emotionalen Twitter-Post sogar »wahrscheinlich einen der schlimmsten Tage meines Lebens«.

Die Entwickler veröffentlichten umgehend zwei umfangreiche Hotfixes, um die dringendsten Probleme anzugehen, doch die Kritik der Fans bleibt: Auf Steam fallen lediglich 53 Prozent der kürzlichen Nutzer-Reviews positiv aus.

Besonders die Balance wurde von vielen Spielern kritisiert. No Rest for the Wicked war schon immer anspruchsvoll, aber einige finden, dass das Spiel eine »ungenießbare Version von Dark Souls« sei.

Der Grund: No Rest for the Wicked ist extrem grind-lastig, selbst Verbrauchsobjekte zum Heilen eures Charakters müsst ihr hier mühsam farmen – und das geht vielen Spielern gegen den Strich.

Wie geht es jetzt weiter?

Moon Studios hat bereits angekündigt, dass der nächste große Schritt nach The Breach die Einführung eines Multiplayer-Koop-Modus für bis zu vier Spieler sein wird – und es dieses Mal nicht neun Monate dauern soll.

Die Entwickler haben erklärt, dass sie den Koop-Modus und das Breach-Update in ihrer Reihenfolge getauscht haben, damit Spieler später mehr Inhalte haben, die sie mit Freunden erleben können. Zudem plant das Studio die Einführung von PvP und weiteren Inhalten bis zum vollständigen 1.0-Release.

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