Nvidia Geforce RTX 2080 & Co. - Weitere Details und erstes Datum für Tests

Bisher sind noch nicht alle Informationen zu den neuen Grafikkarten rund um die Geforce RTX 2080 bekannt, doch immer mehr Details sickern durch.

von Georg Wieselsberger,
24.08.2018 07:07 Uhr

Es gibt weitere Details zu Geforce RTX 2080 (Bildquelle: Nvidia)Es gibt weitere Details zu Geforce RTX 2080 (Bildquelle: Nvidia)

Die neue Geforce RTX 2080 und die Geforce RTX 2080 Ti sollen laut Nvidia ab dem 20. September 2018 erhältlich sein, auch wenn die Ti-Version als Founders Edition anscheinend schon so gut wie vergriffen ist. Doch zur Leistung und zu vielen technischen Details gibt es bisher nur sehr ausgesuchte Informationen seitens Nvidia. Videocardz hat allerdings einige Informationen zu diesen Bereichen veröffentlicht.

So gibt es laut dem Bericht bisher noch keine inoffiziellen Benchmarks, weil Nvidia bislang noch keine Treiber für die neuen Turing-GPUs herausgegeben hat. Auch die Grafikkarten selbst sollen die Tester erst gegen Anfang September erhalten, sodass auch hier eine Gefahr für mögliche Leaks geschlossen wurde - zumindest noch für einige Tage. Laut Videocardz dürften offizielle Tests der neuen Geforce-RTX-Serie erst am 14. September 2018 veröffentlicht werden.

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Im Artikel werden auch die technischen Daten des TU102-Grafikchips genannt, der auf der Nvidia Geforce RTX 2080 Ti verwendet wird. Die GPU besitzt demnach bis zu 4608 Shader-Einheiten. Damit verwenden die schon vorgestellten Profi-Grafikkarten Quadro RTX 6000 und Quadro RTX 8000 alle Shader-Einheiten, während die Geforce RTX 2080 Ti davon nur 4.352 Einheiten nutzt. Der Cache der GPU wurde überarbeitet. Der L1-Cache hat weniger Latenz, die doppelte Bandbreite und ist bis zu 2,7 Mal größer, während der L3-Cache von 3 auf 6 MByte vergrößert wurde.

Ein weiterer interessanter Punkt des Berichts ist, dass Nvidia anscheinend an einem speziellen Tool für Turing-Grafikkarten arbeitet, das den Codenamen Nvidia Scanner trägt. Damit soll das Übertakten der neuen Grafikkarten einfacher werden, da das Tool die Einstellungen von Spannungen und Taktraten automatisch vornehmen kann. Nvidia Scanner könnte vielleicht in Nvidias Geforce Experience eingebaut werden, wurde aber laut Videocardz mit dem Tool Precision X1 von EVGA vorgeführt.

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