Der Erfolg von Oblivion Remastered reicht offenbar nicht aus, um das Entwicklerstudio Virtuos problemlos durchzubringen. Um die 270 Angestellte verlieren ihren Job im Zuge einer Neustrukturierung – die meisten davon in Asien, aber auch ein paar aus dem Oblivion-Team.
Das gab Virtuos in einem Statement bekannt. Wir haben die Details.
Entlassungen wegen »strukturellen Änderungen in der Branche«
Betroffen sind rund 200 Personen in Asien sowie 70 in Europa, zusammen circa sieben Prozent der gesamten Belegschaft. Weniger als zehn Personen waren direkt an Oblivion Remastered beteiligt, wie Virtuos in einem Statement auf der eigenen Webseite erklärt.
Darin heißt es zu den Gründen für die Entlassungen, die Strukturen in der Videospiel-Industrie hätten sich geändert und dem müsse man nun Rechnung tragen. Betroffen seien vor allem weniger nachgefragte Teams mit geringerer Auslastung. Virtuos gibt an, die Entlassenen zu unterstützen:
Wir sind dankbar für die Beiträge der Betroffenen. Wir bieten Trennungspakete, Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung und Möglichkeiten zur Versetzung in unserem globalen Netzwerk, wo immer dies möglich ist. Der unmittelbare Fokus des Unternehmens liegt auf der Bewältigung dieses Übergangs mit Sorgfalt, Transparenz und Respekt.
Außerdem stehe man weiterhin voll hinter Projekten wie dem Support für Oblivion Remastered sowie der Mitarbeit an Cyberpunk 2077 und Metal Gear Solid Delta: Snake Eater. Solche langfristigen Partnerschaften wolle man künftig noch stärken.
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Oblivion Remastered: Das passiert, wenn ihr euch acht Flaschen Skooma auf einmal reinhaut
Massenentlassungen in der Videospiel-Branche sind längst zum traurigen Alltag geworden. Erst kürzlich traf es wieder tausende Angestellte bei Microsoft:
Das Remaster von The Elder Scrolls 4: Oblivion hat nicht nur gute Kritiken und Spielerzahlen eingefahren, sondern kürzlich auch einen großen Fan-Wunsch erfüllt: Mehr über den neuen Schwierigkeitsgrad lest ihr oben verlinkt. Und dann steht ja auch noch das riesige Fan-Projekt Skyblivion an, das irgendwann 2025 erscheinen soll.
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