Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Was wäre, wenn der Held in The Elder Scrolls IV: Oblivion Kvatch nie gerettet hätte?

Habt ihr euch schon mal gefragt, was mit Cyrodiil geschehen wäre, wenn eure Spielfigur einfach im Gefängnis verrottet wäre? Wir haben das Gedankenexperiment gemacht und für euch aufgeschrieben.

Was, wenn der Held von Kvatch die Oblivion-Krise nie beendet hätte? Hier erfahrt ihr die Antwort. Was, wenn der Held von Kvatch die Oblivion-Krise nie beendet hätte? Hier erfahrt ihr die Antwort.

Eine der ersten Heldentaten, die ihr in The Elder Scrolls 4: Oblivion vollbringt, ist die Rettung der Stadt Kvatch vor den finsteren Heerscharen des Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon.

Schon kurz nach eurer Flucht aus dem kaiserlichen Gefängnis eilt ihr auf der Suche nach dem letzten überlebenden Nachkommen von Kaiser Uriel Septim in die Stadt an der Goldküste − nur um sie von daedrischen Angreifern belagert vorzufinden. Doch wir wären ja nicht der Held von ... Kvatch, wenn wir diese Scheusale nicht in den Abgrund zurückwerfen würden, aus dem sie gekommen sind.

Doch was, wenn das alle so nicht passiert wäre? Wir haben uns gefragt, welche Auswirkungen es auf die Elder-Scrolls-Welt gehabt hätte, wenn der Spielcharakter aus Oblivion im Knast vermodert wäre oder bei seinen ersten Schritten durch das Oblivion-Tor eins auf die Mütze bekommen hätte. Die Konsequenzen für Cyrodiil wären zweifelsohne gravierend. Wir haben das Gedankenexperiment für euch gemacht.

Video starten 15:29 Oblivion Remastered - 19 Jahre später und es kickt wieder voll rein!

Martin Septim stirbt in Kvatch

Fangen wir gleich mal bei der finstersten Alternativversion der Geschichte an: Wenn der Held von Kvatch die Stadt nicht gerettet hätte, wäre Martin Septim sehr wahrscheinlich während der Daedra-Invasion gestorben. Niemand wäre der Stadt zur Hilfe gekommen, die Wachen rund um Hauptmann Savlian Matius hätten nichts ausrichten können.

Mit Martins Tod wäre die Drachenblut-Linie der Septims endgültig erloschen; die Drachenfeuer im Tempel des Einen könnten niemals wieder entzündet werden. Die Mythische Morgenröte hätte ihr Ziel damit erreicht; das Schicksal Tamriels wäre besiegelt.

Das brennende Kvatch aus dem Original-Oblivion von 2006. Das brennende Kvatch aus dem Original-Oblivion von 2006.

Denn sobald die Barrieren zwischen den Welten schwach genug sind, würden Mehrunes Dagons Armeen das Kaiserreich einfach überrennen. Es gäbe keine Helden mehr, die dem Daedra-Fürsten die Stirn bieten. Der Weißgoldturm würde von der Faust Dagons zerschmettert und die Dämmerung bräche über die Welt herein – buchstäblich.

Doch nicht nur die Menschen von Cyrodiil würden leiden. Denn ohne eine starke Zentralregierung würde das Kaiserreich rasch zerfallen. Die Provinzen wären auf sich gestellt; vor allem Morrowind, das sich gerade erst von der Nerevarine-Krise erholt hat, würde rasch überrannt.

Jauffres und Baurus' Guerillakampf

Nehmen wir an, der sterbende Kaiser hätte das Amulett stattdessen dem Klingen-Hauptmann Baurus anvertraut. Als loyaler Diener hätte er es wohl zu Jauffre in die Weynon-Priorei gebracht. Doch nach der Entdeckung von Martins Tod in den Ruinen von Kvatch zerbräche die Mission der Klingen.

Ohne einen Thronerben zum Beschützen, wandelt sich ihr Auftrag: Aus den Leibwächtern des Kaisers würde dann eine Guerilla-Truppe. Angeführt von einem verbitterten Jauffre und einem rachsüchtigen Baurus, führen sie einen aussichtslosen Schattenkrieg gegen die Daedra-Invasoren und den Kult der Mythischen Morgenröte, doch ohne die Hoffnung, den Krieg gewinnen zu können.

Verfall der Gilden

Auch die Gilden Cyrodiils würden von der Krise zerrissen. Die Magiergilde stünde zwar an vorderster Front und würde versuchen, die Oblivion-Tore mit Magie zu bändigen. Doch bei diesem verzweifelten Kampf würde sie katastrophale Verluste erleiden. Außerdem hätte die Gilde dann keine Hand mehr frei für den Kampf gegen den uralten und mächtigen Totenbeschwörer Mannimarco - den wir euch neulich in einem eigenen Artikel vorgestellt haben.

Die Kämpfergilde hingegen würde wohl in viele marodierende Söldnerbanden zerfallen, die für hoffnungslose Verteidigungsmissionen angeheuert werden. Die Diebesgilde könnte im anfänglichen Chaos zwar florieren, doch wenn die Gesellschaft zusammenbricht, gibt es irgendwann auch nichts mehr zu stehlen. Nur die Dunkle Bruderschaft hätte in solch einer Welt Hochkonjunktur – denn wo Angst und Verrat nicht weit sind, gibt es unzählige Gebete an die Mutter der Nacht.

Krieg zwischen den Daedra

Wenn Mehrunes Dagon mithilfe der Mythischen Morgenröte allerdings tatsächlich die Herrschaft über Tamriel an sich reißen würde, gäbe es dadurch noch ein ganz anderes Problem: Denn Dagons Erfolg würde einen uralten Pakt der Daedra verletzten: Die Fürsten haben sich einst geschworen, sich nicht direkt in Nirn zu manifestieren, geschweige denn die Dimension der Sterblichen zu erobern.

Es ist denkbar, dass andere Prinzen wie Azura, Boethiah oder sogar der wahnsinnige Sheogorath intervenieren würden – nicht um die Sterblichen zu retten, sondern um die kosmische Balance wiederherzustellen und ihren Rivalen Dagon zu demütigen. Das Ergebnis wäre ein noch größeres Chaos.

Unsichere Zukunft des Kaiserreichs

Und selbst wenn die Menschen von Cyrodiil den Angriff der Daedra irgendwie abgewehrt hätten, hätte der Verlust des Helden von Kvatch wohl verheerende Folgen für das Kaiserreich. Denn ein strahlender Held kurbelt auch die Moral der Bevölkerung an. Fehlt dieser Boost, wäre die Verteidigungsbereitschaft der Menschen deutlich geringer.

Mit einem derart geschwächten Kaiserreich würde der Aufstieg des elfischen Aldmeri-Bundes (die ungeliebten Thalmor aus Skyrim) wohl deutlich schneller und aggressiver verlaufen. Ohne einen Helden würde das Reich wohl rasch zerfallen; die Menschen sähen einer dunklen Zukunft entgegen.

Eine optimistischere Zukunftsvision

In einer entsprechenden Community-Diskussion auf Reddit sehen viele Elder-Scrolls-Fans das Thema deutlich weniger drastisch. Nutzer AG1k schreibt etwa: Wenn der Held von Kvatch nicht gewesen wäre, dann hätten Baurus oder eine andere Klinge ihn ersetzt. Das würde zumindest die Ereignisse der Hauptquest abdecken. Ein anderer User pflichtet ihm bei: Der Kerl ist Level 40. Ich glaube, er würde es mindestens bis zum großen Tor von Bruma schaffen.

User Real_Belcebu hat noch eine weitere Idee. Er schreibt: Wahrscheinlich würde irgendein anderer Held auftauchen. Vielleicht sogar Agronak, der Großmeister der Arena, wenn er seine Herkunft nicht vorher entdeckt. Ich denke, dass irgendjemand auftauchen und zumindest versuchen würde, Mannimarco aufzuhalten [...] Auf den Zitternden Inseln sähen die Dinge ohne einen neuen Sheogorath wohl aber zwangsläufig düsterer aus.

Was sind eure Alternativ-Ideen zur Elder-Scrolls-Lore? Teilt eure Phantasien gerne in den Kommentaren!

zu den Kommentaren (4)

Kommentare(4)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.