Auf mich hört ja niemand. Eben erst schlage ich in unserem Teams Chat vor, dass Disney mal passend zu Fantastic Four eine Power-Pack-Serie für Kinder produzieren sollte analog zu Skeleton Crew. Und wer macht das? Natürlich niemand, weil Disney nie auf mich hört. Aber Bethesda, Bethesda erhört mein Flehen.
Seit Release von Oblivion: Remastered liegt mir – trotz aller tollen Verbesserungen der Neuauflage – ein Problem im Magen: Bethesda hat das miese Balancing aus dem Original nahezu gar nicht angefasst. Noch immer habe ich in puncto Schwierigkeitsgrad nur die Wahl zwischen Kinderleicht
und Unschaffbar, weil das Level Scaling so mies ist
. Noch immer muss ich auf Mods zurückgreifen, damit das Balancing von Oblivion: Remastered auf Dauer erträglich ist.
Das ändert sich mit dem neuesten Update 1.2.
Neue Schwierigkeitsgrade in Oblivion: Remastered
Der neueste Patch verbessert den Schwierigkeitsgrad von Oblivion: Remastered an zwei entscheidenden Stellen:
- Ihr könnt jetzt euren eigenen Schaden und den der Gegner getrennt voneinander einstellen.
- Es gibt einen neuen Journeyman-Schwierigkeitsgrad zwischen Adept und Experte.
Das klingt nach wenig, ist aber viel: Bisher war es so, dass der Sprung von Adept zu Experte gigantisch ausfiel. Das lag daran, dass Gegner- und Spielerwerte zeitgleich verschoben werden. Auf Experte hauen euch Gegner dreieinhalb mal so hart auf die Nuss wie auf Adept. Gleichzeitig teilt ihr dreieinhalb mal so wenig aus.
PLUS
27:20
DevPlay: Warum sind Oblivion und Tempest Rising 2025 so gefragt?
Das führte dazu, dass ihr euch an einem ollen Goblin wundgekloppt habt, während der gegnerische Kollege euch bloß anpusten muss, damit ihr aus den Latschen kippt.
Mit den neuen Anpassungsmöglichkeiten lässt sich das viel besser einstellen. Auf Adept verursacht ihr selbst regulären Schaden, könnt aber die Gegner unabhängig davon auf Journeyman zweieinhalb mal so hart zuschlagen lassen. Dadurch werden die Feinde heftiger, ohne dass sie 1.000 Schläge einstecken können.
Abseits davon kümmert sich das Update vor allem um Performance-Probleme und Questbugs. Laut Patch Notes soll das Spiel jetzt deutlich besser laufen, seltener ruckeln und noch seltener abstürzen. Ein verbuggter Bosskampf wurde gefixt und ihr könnt jetzt gelähmte Gegner mit Pfeil und Bogen abschießen, ohne euer Spiel gleich mit abzuschießen.
Die ersten Tests aus der Community ergeben aber ein gemischtes Bild. Je nach PC-Konfiguration steigt die Bildrate tatsächlich um 5 bis 10 FPS, aber Oblivon: Remastered bleibt ein disproportional hardware-hungriges Spiel, das selbst mit einer RTX 4090 in 4K keine konstanten 100 Bilder pro Sekunde hinbekommt. Hier haben die Devs definitiv noch Arbeit vor sich.
Das Update fällt auf dem PC mit 3 GB übrigens ein bisschen kleiner aus als auf den Konsolen 5 GB. Die kompletten Patch Notes findet ihr auf Seite zwei dieses Artikels. Für mich reicht der Schwierigkeitsgrad alleine, um mich endlich wieder zurück nach Cyrodiil zu bringen, nachdem ich mit der Release-Version schnell den Spaß verloren habe.
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