Es gibt Nachrichten, bei denen ich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln kann. Die ärgerlichste der letzten Woche, die nichts mit Politik zu tun hat? Ganz klar die Behauptungdes ehemaligen Rockstar-Mitarbeiters Cameron Williams, dass Spieler Open-World-Spiele zu wenig erkunden würden.
Er stellte Anfang März auf der Game Developers Conference in San Francisco die These auf, dass Spieler zwar große Spielwelten schätzen, aber letztlich nur bestimmte Hotspots aufsuchen und große Teile der Karte links liegen lassen.
Ich lese das – und merke, wie mein Blutdruck steigt.
Nicht, weil ich es für völlig ausgeschlossen halte, dass der Designer, der zuvor an Red Dead Online und GTA 6 gearbeitet hat, entsprechende Daten hat. Sondern, weil es genau meiner eigenen Spielerfahrung widerspricht. Ich bin jemand, der jede Ecke in Open Worlds absucht, und wenn ich mir die Reaktionen anderer Spieler ansehe, bin ich damit nicht allein.
Meine Meinung: Wenn Spieler nicht mehr erkunden, dann nicht, weil sie keine Lust haben – sondern weil es in vielen modernen Open-World-Spielen nichts Spannendes mehr zu entdecken gibt.
Story und Freiheit miteinander verheiraten
Williams Aussage impliziert, dass Spieler sich nicht genug mit der Spielwelt beschäftigen. Dass sie die Arbeit der Entwickler nicht zu schätzen wissen. Aber mal ehrlich: Wer kann es ihnen verdenken?
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