Out of the Box - Türsteher-Simulation im Stil von Papers, Please jetzt auf Steam

Als Türsteher eines Nachtclubs darf der Spieler in Out of the Box bestimmen, wer die heiligen Disco-Hallen betritt. Doch nicht jeder Gast ist ehrlich.

von Martin Dietrich,
26.07.2018 18:18 Uhr

Out of the Box - Ein Türsteher und viele Entscheidungen im Release-Trailer 1:14 Out of the Box - Ein Türsteher und viele Entscheidungen im Release-Trailer

Nach einem dreijährigen Gefängnisaufenthalt will Warren Baker eigentlich nur sein Leben wieder in den Griff bekommen und seiner Tochter näherkommen. Als Türsteher eines angesagten Clubs wird er jedoch immer wieder mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert und muss der Spirale des Verbrechens irgendwie entsagen.

So ungefähr lässt sich die Geschichte von Out of the Box beschreiben, das seit letzter Woche auf Steam für 14,99 Euro erhältlich ist und dessen spielerischer Kern sehr an den Indie-Hit Papers, Please erinnert.

Als Club-Aufpasser schaut sich Warren jeden potenziellen Gast genauer an, überprüft Ausweisdokumente und soll immer wieder vor schwierigen Entscheidungen mit entsprechenden Folgen stehen. Die Wohnung muss schließlich bezahlt werden und gegen ein kleines Geldgeschenk darf auch mal der etwas angetrunkene Jugendliche auf die Tanzfläche. Über 300 Charaktere versprechen die spanischen Entwickler, die mal und mal weniger ehrlich daherkommen.

"Du kommst hier net rein!" Das wird der Hauptcharakter in Out of the Box wohl öfters von sich geben."Du kommst hier net rein!" Das wird der Hauptcharakter in Out of the Box wohl öfters von sich geben.

GameStar-Podcast - Folge 4: Spielestorys in der Krise?

VIPs mit Extra-Wünschen und Events

Besondere Events und zusätzliche Regeln sollen den Club-Alltag auflockern. An St. Patrick's Day sind alkoholisierte Gäste ausdrücklich erlaubt und bei einer exklusiven Nobel-Party sollte man tunlichst Fans von eher martialischer Musik vom Geschehen fernhalten - sonst drohen heruntergerissene Disco-Kugeln und eine demolierte Bar. Ab und zu tauchen auch VIPs auf, die sich nicht an die üblichen Vorschriften halten und Forderungen stellen.

Aber auch außerhalb der üblichen Warteschlangen-Romantik müssen Entscheidungen getroffen werden. Warren kann mit der Freundin des Chefs flirten oder mit der örtlichen Polizei zusammenarbeiten, um einen lästigen Gangster zu beseitigen oder aber er hilft dem Ganoven. All diese Möglichkeiten sollen in unterschiedlichen Enden münden.

Das kleine Entwicklerstudio Nuclear Tales ist noch recht jung und liefert mit Out of the Box ihr Debüt. Auf Steam konnte es aber bereits einige Spieler überzeugen. 12 der bisher 15 Reviews geben einen Daumen nach oben. Out of the Box ist seit dem 19. Juli für PC, PlayStation 4, Xbox One und Switch erhältlich.

Quelle: Nuclear Tales via Steam

Out of The Box wird vom spanischen Publisher Raiser Games veröffentlicht, der genau wie GameStar und GamePro zum Webedia-Konzern gehört. Wir werden neutral über Out of The Box berichten, es jedoch nicht testen.

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