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Seite 2: Pandora: First Contact im Test - Pandoras Sparbüchse

Mit Panzern gegen planetare Plagen

Um uns gegen die aggressive Tierwelt zu wehren, brauchen wir Truppen. Viele Truppen. Wie in Alpha Centauri nutzen wir dazu ein Baukastenmenü, in dem wir ein Chassis, eine Panzerung und eine Waffe kombinieren. Einheiten, die sich das gleiche Fahrgestell teilen, lassen sich gegen Zahlung einer Gebühr aufrüsten. So können wir unsere Standard-Fußtruppe mit Flammenwerfern bewaffnen, die damit einen Kampfbonus gegen einheimisches Ungeziefer erhält. Gegen größere Ungetüme müssen wir ab und zu eine Panzerbrigade einsetzen, aber eine echte Bedrohung ist die Tierwelt von Pandora nicht. Anders als in Alpha Centauri ist der Planet kein zusammenhängender Organismus und schlägt nicht zurück, wenn wir zu viele mit Fungus-Kulturen bewachsene Hexfelder kahlschlagen oder die Nester der einheimischen Kreaturen abfackeln.

Jetzt werden die Samthandschuhe ausgezogen: Unsere Panzerformationen (gelb) und die Fraktion der religiösen Fanatiker (lila) stehen sich vor einer Goldmine gegenüber. Jetzt werden die Samthandschuhe ausgezogen: Unsere Panzerformationen (gelb) und die Fraktion der religiösen Fanatiker (lila) stehen sich vor einer Goldmine gegenüber.

Schleimer und Rüpel

Der abendfüllende Teil der unserer Zeit auf Pandora besteht ausschließlich daraus, bessere Waffen zu erforschen und unsere Rüstungsproduktion voranzutreiben. Mit Sci-Fi-Superwaffen wie Black-Hole-Generatoren und Orbitalbombardements beanspruchen wir den Planeten für uns. Die KI ist schwankt dabei zwischen aggressivem Säbelrasseln und platter Anbiederung: Schwache Fraktionen überhäufen uns beinahe jede Runde mit Geldgeschenken und Schmeicheleien; militärisch starke Gegner konzentrieren ihre Armeen und gehen in die Offensive.

Auf einem einzigen Hexfeld parken wir auf Pandora nämlich problemlos mehrere Einheiten gleichzeitig. Das führt zu den aus früheren Civilization-Titeln bekannten und gefürchteten »Stacks of Doom«: übermächtige Einheiten-Stapel. Gegen solche komprimierten Armeen nützen taktische Manöver wenig. Sie überrollen befestigte Städte und Verteidigungspositionen einfach durch schiere Masse, wenn sich ihnen kein gleich starkes Kontingent an Verteidigern entgegenstemmt. Einen übermächtigen Feind in einem Engpass aufzuhalten wie in Civilization 5 ist auf Pandora nicht möglich.

Schlacht verloren? Tot.

Welche der Einheiten eines Stapels beim Kampf antritt, bestimmt der Angreifer. Sitzen auf dem angegriffenen Feld mehrere Verteidiger, muss automatisch zuerst die Truppe in die Bresche springen, die den höchsten Kampfwert hat. Anders als im aktuellen Civilization-Teil gehen Schlachten auf Pandora außerdem für die unterlegene Einheit tödlich aus. Das führt dazu, dass letztlich jede Truppe nur als Kanonenfutter dient.

Unsere neue Siedlung liegt nur zwei Felder von einem großen Alien-Nest entfernt, und wird nur von ein paar Kolonietruppen mit Gewehren verteidigt. Ob das gut geht? Unsere neue Siedlung liegt nur zwei Felder von einem großen Alien-Nest entfernt, und wird nur von ein paar Kolonietruppen mit Gewehren verteidigt. Ob das gut geht?

Leider bietet Pandora neben kriegerischen Auseinandersetzungen mit benachbarten Mitkolonisten und bissigen Aliens recht wenig Beschäftigung. Die Fraktionen unterscheiden sich nur geringfügig durch verschiedene Bonuswerte, das Durchspielen mit einem anderen Konzern oder einer anderen Bewegung ist kein Anreiz. Eigentlich planten die Entwickler, dass in der zweiten Spielhälfte eine unbekannte Alien-Rasse auf Pandora auftauchen sollte, die ihn als ihren alten Heimatplaneten beansprucht. Dieses Spielelement wurde aber wieder gestrichen, und so gibt es für die Menschen auf Pandora, nachdem die einheimische Tierwelt ausgerottet ist, nichts zu tun - außer Streit mit den Nachbarn anzufangen.

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