Auch wenn Stalker 2 mit Atmosphäre punktet, leidet der Open-World-Shooter seit dem Release unter massiven Problemen. Eines der ärgerlichsten betrifft das lange im Vorfeld angepriesene A-Life 2.0. Dieses Feature hätte dafür sorgen sollen, dass NPCs in Stalker 2 sich lebendig anfühlen, dass sie eine Geschichte haben und realistisch mit unserer Spielfigur interagieren.
Stattdessen wirken sie steif, unecht und ploppen gefühlt aus dem Nichts auf. Doch genau dieses Problem wird mit dem ersten wirklich großen Patch für Stalker 2 angegangen. Und wenn wir groß sagen, dann meinen wir damit gigantomanisch. Update 1.1 für Stalker 2 soll laut der Entwicklerinnen und Entwickler unglaubliche 1.800 Bugs auf einmal fixen und das zeigt sich auch an Patch Notes und Datenmengen.
Ihr müsst für das Update 110 Gigabyte runterladen, also mehr Daten als viele andere Spiele überhaupt groß sind.
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Stalker 2 Testvideo: Einmaliges Erlebnis, verborgen unter Bugs und Design-Problemen
Endlich mit A-Life
Die Reparatur von A-Life ist sicherlich der wichtigste Teil dieses Patches, der darüber hinaus auch alle anderen Bereiche anpackt. Rechnet also auch mit weniger Grafik-Glitches oder kaputten Questreihen. Doch A-Life könnte damit zum Herzstück von Stalker 2 werden, wenn es denn jetzt auch wirklich gut funktioniert. Das sind die Inhalte, die mit A-Life funktionieren sollen:
- NPCs sollen nicht mehr heimlich hinterm Rücken der Spieler spawnen.
- Spieler sollen in der Zone jetzt häufiger umherziehende NPCs treffen.
- Die Distanz wurde vergrößert, auf die Spieler für NPCs sichtbar sind.
- NPCs haben jetzt auch ein Leben, wenn sie nicht sichtbar sind und gehen ihren Zielen nach, sodass wir sie später an anderen Orten wieder treffen können. Auch ihre Wegfindung wurde dafür verbessert.
- NPCs zeigen mehr Motivation, ihre Territorien zu vergrößern und sich mit anderen NPCs oder Mutanten anzulegen.
- Die Gruppen, die die Zone erkunden, sind jetzt variantenreicher. Sie können also größer oder kleiner sein und verschiedenen Fraktionen angehören.
- Menschliche NPCs verspüren jetzt ein größeres Bedürfnis, sich mit anderen zu unterhalten, anstatt stoisch ihrem Tagewerk nachzugehen.
Insgesamt soll die KI von Feinden und NPCs gehörig verbessert worden sein, auch ganz unabhängig von A-Life. Beispielsweise, wenn sie Dialoge in einer Mission nicht starten wollten oder gewaltige Mutanten, die sich lustigerweise hinter winzigen Bäumen versteckten.
1.800 Fixes ist eine ganze Menge und das erfordert auch gewaltige Patch Notes. Wir haben die englischen Patch Notes auf die zweite Seite dieser Meldung gepackt, wo ihr sie selbst ein wenig durchstöbern könnt.
Mit dem ersten großen Patch sollte Stalker 2 einen großen Schritt auf eine runde Spielerfahrung zu gehen. Pünktlich zu Weihnachten läuft eure Reise durch die Zone also hoffentlich etwas reibungsloser. Wir schauen uns Stalker 2 natürlich ebenfalls weiter ganz genau an und werden bei Gelegenheit unseren Test aktualisieren. Höchstwahrscheinlich war aber Patch 1.1 auch nicht der letzte, um Stalker 2 vollends von Fehlern zu befreien.

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