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»Ich war nicht glücklich« - Sheldon aus Big Bang Theory würde für kein Geld in der Welt in der Rolle zurückkehren

Für Jim Parsons war seine Rolle in The Big Bang Theory ein riesiger Erfolg, doch der kam zu einem Preis. Deshalb wünscht sich der Sheldon-Darsteller diese Zeit auf keinen Fall zurück.

Fast 12 Jahre hat Jim Parsons Sheldon Cooper gespielt (Bildquelle: Warner Bros. Television) Fast 12 Jahre hat Jim Parsons Sheldon Cooper gespielt (Bildquelle: Warner Bros. Television)

Schauspieler Jim Parsons (The Normal Heart, Hidden Figures) ist bis heute vor allem für seinen Auftritt in The Big Bang Theory bekannt: Als eigenbrötlerischen Physiker Sheldon Cooper schlossen ihn viele Fans im Laufe von 12 Staffeln und 279 Episoden ins Herz. Mit Young Sheldon bekam die Figur später sogar ihr eigenes Prequel.

Für Parsons war die Rolle des Sheldon ein Höhepunkt seiner Karriere, er wurde mehrfach dafür ausgezeichnet, unter anderem einen Golden Globe Award und mehrere Emmys. Trotzdem verrät er jetzt in einem Interview, dass er den Physiker nicht nochmal spielen würde.

Stressig und trostlos

Über elf Jahre lang wurden neue Episoden von The Big Bang Theory ausgestrahlt, Sheldon Cooper beschäftigte den 53-Jährigen Jim Parsons also einen beträchtlichen Teil seines Lebens. Doch an diese Zeit hat Parsons längst nicht nur gute Erinnerungen wie er in dem Podcast All Out with Jon Dean verrät:

Ich blicke jetzt zurück und realisiere, dass es viele Arten gab, auf die ich in einigen der besten Momente meines Lebens unglücklich war. Ich war nicht glücklich. Ich war gestresst.

Er habe das Gefühl gehabt, viele Dinge auf einmal balancieren zu müssen und das der Erfolg nur möglich war, wenn er sich überarbeitete und sich selbst diszipliniere. Am Ende sei es das nicht wert gewesen:

Ich würde das nicht wieder machen, nicht für alles Geld der Welt. Es war oft stressig und trostlos. Ich habe mich selbst unglücklich gemacht.

Video starten 1:37 The Big Bang Theory enthüllt sein drittes Spin-off: Stuart Fails to Save the Universe entfesselt ein wildes Multiversums-Spektakel

Parsons spricht außerdem davon, dass er zwanghaftes Verhalten an den Tag gelegt hätte, das fast schon einer Zwangsstörung ähnelte. Er habe eine Liste von Dingen im Kopf gehabt, die er machen musste, um sich wohlzufühlen und seinen Job richtig zu machen, doch das sei nicht wahr gewesen. Als Folge daraus hätte er dann sehr viel vom Leben verpasst.

Danach gefragt, ob er selbst jetzt einen Ratschlag für junger Schauspielerinnen und Schauspieler habe, wie man eine gute Balance schaffe, ist Parsons ratlos: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Er selbst könne aber auch nicht zurückgehen, ergänzt Parsons. Und er wäre nicht dort, wo er jetzt sei, wenn er nicht diese Zeit in seinem Leben durchgemacht hätte und diese gewisserweise selbstzerstörerische Natur nicht Teil von ihm wäre.

Seit seinem Auftritt als Sheldon Cooper lässt es Jim Parsons offenbar etwas langsamer angehen. Er war danach noch in einigen weniger bekannten Produktionen zu sehen und tritt seit 2011 auch immer wieder am Broadway auf.

Für The Big Bang Theory geht es aber auch ohne ihn weiter. Inzwischen wurde bereits ein dritter Ableger der Serie angekündigt. In Stuart Fails to Save the Universe steht der Comicladenbesitzer Stuart im Vordergrund, der zusammen mit anderen Figuren aus The Big Bang Theory den Weltenretter spielen muss.


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