Fazit der Redaktion
Michael Graf
@Greu_Lich
Auch wenn seine Kämpfe gefällig animiert und seine Schauplätze schön gezeichnet sind, entfaltet Pathfinder: Kingmaker natürlich nicht den Staunfaktor eines Cyberpunk 2077. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Aber wenn die Entwickler zeigen und erzählen, was sie alles vorhaben, was alles drinstecken soll in diesem Rollenspiel - dann muss ich unweigerlich an Baldur's Gate 2 denken. Für unsere jüngeren Leser: Wer an Baldur's Gate 2 denkt, denkt an das wahrscheinlich beste Rollenspiel aller Zeiten.
Nur eines hat mich an der E3-Demo etwas gestört: Ich würde gerne weiter herauszoomen, die Kamera hängt arg nah am Kampfgeschehen. Sei's drum, wenn es den Entwicklern gelingt, die strategische Ebene und das eigentliche Abenteuer gut zu verzahnen, wenn sich meine Quest-Entscheidungen wirklich aufs ganze Königreich auswirken, und wenn sie das Ganze dann noch mit einer packenden Story verbinden - dann wird Pathfinder: Kingmaker ein verdammt großes Rollenspiel.
Klar, das sind viele »Wenns«, aber Pillars of Eternity 2 hat die Oldschool-Messlatte dieses Jahr ein gutes Stück hochgelegt. Ich bin sehr gespannt, wie sich Pathfinder im Vergleich dazu schlagen wird, wenn es im August erscheint. Sein Potenzial ist jedenfalls stellar.

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