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Seite 2: Phantom Doctrine - XCOM im Kalten Krieg

Nachts sind alle Agenten grau

In der Taktikansicht beginnen wir ganz klassisch mit der Auswahl unserer Agenten und bestimmen deren Ausrüstung für den kommenden Einsatz. Den Figuren sind keine festen Klassen zugeordnet, sie können aber im Verlauf der Kampagne mit Perks verbessert und so zu Spezialisten entwickelt werden. Tarn-Verkleidungen erlauben es, unentdeckt in ansonsten gesperrte Gebiete einzudringen. Natürlich stehen auch allerlei Agentengadgets und Waffen zur Verfügung. Die Thematik rund um Geheimdienstorganisationen und Agenten fordert Stealth-Gameplay geradezu ein, daher sollen alle Missionen ohne Kampf lösbar sein.

In der Strategieansicht verhören wir gefangene Agenten und rüsten unsere eigenen Mitarbeiter aus. In der Strategieansicht verhören wir gefangene Agenten und rüsten unsere eigenen Mitarbeiter aus.

Als es dann in der gespielten Demomission durch unser unvorsichtiges Vorgehen dennoch zum Kampf kommt, fühlen wir uns ziemlich zügig zu Hause. Jede Figur hat einen begrenzten Bewegungs- und Angriffsradius, zwei Aktionen pro Runde und ähnlich wie in Hard West eine zusätzliche Ressource: Was im wilden Westen das »Glück« war ist in den 80er-Jahren die »Aufmerksamkeit«. In ruhigen Phasen lädt sich diese Energie auf, in Stresssituationen, wenn unser Agent unter Beschuss steht, wird sie schwächer. Spezialangriffe wie gezielte Kopftreffer benötigen eine große Menge dieser Ressource. Eine clevere Mechanik, die uns auch schon im Vorgängerspiel gut gefallen hat und die passend in das neue Setting übertragen wird.

Bereits in der vorgestellten Alpha wirken die handgebauten Umgebungen sehr stimmungsvoll. Bereits in der vorgestellten Alpha wirken die handgebauten Umgebungen sehr stimmungsvoll.

Etwas holprig und ungeschliffen wirkte dagegen noch die Benutzerführung und Steuerung der Einheiten, dafür wirkten die gezeigten, handgesetzten Schauplätze bereits sehr stimmungsvoll. Ein von Soldaten bewachter Militärflughafen, dunkle Hinterhöfe, flackernde Straßenlaternen und alte, rostige Treppengeländer an verlassenen Betonbauten boten eine sehr urbane, glaubhafte Umgebung für spannende Agentenscharmützel und Geheimdienstmissionen.

I want to believe

Eine Besonderheit soll das Kombinieren von Indizien werden: Um der Verschwörung auf die Schliche zu kommen, können wir an einer virtuellen Pinnwand in unserem Büro gefundene Hinweise, Notizen, Zeitungsausschnitte und geheime Dokumente miteinander verbinden. Dieses Minispiel im Spiel erinnert sofort an klassische Detektiv- und Thrillerserien, wenn die Agenten dem Serienkiller mit Reißzwecken und Bindfäden auf die Schliche kommen. Das Zusammenpuzzeln der gefundenen Hinweise sah optisch sehr ansprechend aus, machte aber bereits nach dem ersten gelösten Fall nicht den Eindruck, als dass man diese doch sehr monotone, mechanische Klickarbeit noch ein zweites Mal machen möchte. Vielleicht funktioniert der Modus besser, wenn er innerhalb der Kampagne in eine übergreifende Geschichte eingebettet sein wird. Glücklicherweise soll dieser Modus aber optional sein. Wer keine Lust darauf hat, setzt einfach einen der eigenen Agenten darauf an, der diese Arbeit mit entsprechendem Zeitaufwand für einen löst.

Ein weltumfassende Verschwörung: Auf der Weltkarte wählen wir neue Missionen und Einsätze für Agenten aus. Ein weltumfassende Verschwörung: Auf der Weltkarte wählen wir neue Missionen und Einsätze für Agenten aus.

Schätzungsweise im zweiten Halbjahr 2018 können wir der Verschwörung im Kalten Krieg genauer auf den Grund gehen, ein genauer Releasezeitraum wurde uns allerdings noch nicht genannt. Was wir gespielt haben wirkt sehr vielversprechend und deutet auf einen echten Geheimtipp für Rundenstrategiefans hin. Das für das Genre noch recht unverbrauchte Agenten-Setting, die handgestalteten und stimmungsvollen Missionsgebiete und die persönliche Verbundenheit des Studios mit der Zeitepoche lassen uns mit Vorfreude den Release erwarten. Bis es so weit ist, krempeln wir unseren Mantelkragen höher und tragen auch im Büro tagsüber dunkle Sonnenbrillen.

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