PlayStation - Sony-Tweet über Abkehr von Games as a Service stellt sich als Fake heraus

Der Tweet eines Sony-Managers über die Geschäftspolitik des Publishers wurde scheinbar von einem Fake-Account abgegeben. In der Kurznachricht sprach der angebliche Chef der Entertainment-Sparte über Games as a Service.

von Martin Dietrich,
11.01.2018 16:57 Uhr

Was Sony über Games as a Service denkt? Ein Twitter-Account erweckte den Eindruck, dass diese Strategie nicht zum japanischen Unternehmen passe. Doch war diese Nachricht sehr wahrscheinlich ein Fake. Was Sony über Games as a Service denkt? Ein Twitter-Account erweckte den Eindruck, dass diese Strategie nicht zum japanischen Unternehmen passe. Doch war diese Nachricht sehr wahrscheinlich ein Fake.

»Über das Thema Games as a Service brauchst du dir keine Gedanken machen. Playstations Vision ist eine völlig andere«, so lautete ein Tweet, der für einigen Medienrummel sorgte. Schließlich stammte diese Aussage von John Kodera, dem Chef von Sony Interactive Entertainment. Nunja, zumindest angeblich.

Bei dem kürzlich eröffneten Twitter-Account handelt es sich wohl nicht um den echten John Kodera, sondern um einen Betrüger. Twitter hat den Nutzer mittlerweile gesperrt.

Der Account schien zunächst glaubwürdig, da einige hochrangige Playstation-Mitarbeiter wie Shuhei Yoshida ihm folgten und seine Postings teilweise sogar retweeteten.

Nicht nur Twitter kam dem Betrüger auf die Schliche. Die Seite Gematsu stellte die Hochstapelei ebenfalls fest und schrieb Yoshida an, ob er die Zusammenhänge aufklären kann. Bisher hat sich der Präsident der Sony Worldwide Studios noch nicht dazu geäußert.

Im Normalfall werden offizielle Accounts von Firmen und Personen des öffentlichen Interesses mit einem blauen Häkchen besonders gekennzeichnet, damit solche Fakes sofort auffliegen. Nachdem der Fall des rechten Nationalisten Jason Kessler zu einer Kontroverse geführt hat, ist diese Funktion jedoch derzeit deaktiviert, während der Verifizierungsprozess überarbeitet wird.

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