Blizzard kann Activision retten, wenn Activision es zulässt

Activision schwimmt auf der Erfolgswelle, wird langfristig aber umdenken müssen. Eine Schlüsselrolle dabei spielt ausgerechnet Blizzard.

Activision Blizzard hat wertvolle Marken - aber die werden nicht ewig wertvoll bleiben. Was kommt danach? Activision Blizzard hat wertvolle Marken - aber die werden nicht ewig wertvoll bleiben. Was kommt danach?

Activision Blizzard ist der größte westliche Publisher, ein Konzern mit inzwischen 8 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr - und für viele Menschen der Inbegriff der seelenlosen Spielefabrik, der ihre Aktionäre wichtiger sind als ihre Spieler.

Nun, so ganz lässt sich dieses Image nicht von der Hand weisen. Der Activision-Chef Robert »Bobby« Kotick hat oft genug betont, man wolle Marken ausschlachten mit so vielen Fortsetzungen und auf so vielen Plattformen wie möglich.

Das macht Kotick zum »meistgehassten Mann der Videospielbranche« (Kotaku), zugleich ist er aber der Vater des modernen Actvision-Erfolgs. Denn er führt das Unternehmen, seit er es 1991 vor dem Bankrott gerettet hat.

Heute verdient Activision Blizzard Milliarden mit Call of Duty, World of Warcraft und Candy Crush, der Firma geht es blendend.

In Zukunft droht Activision aber ein Problem. Denn kein Spiel kann ewig weiterlaufen (nicht mal WoW); und die Fließbandstrukturen von Activision waren bislang nicht dafür bekannt, Kreativität zu fördern. Nicht umsonst hat sich der Konzern bei Destiny 2 mit dem kreativ-chaotischen Bungie überworfen.

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Schlüsselrolle von Blizzard

Die Schlüsselrolle in der Activision-Zukunft könnte deshalb eine Firma spielen, deren Image am meisten unter der Konzernzugehörigkeit gelitten hat - Blizzard Entertainment!

Was dafür passieren muss, und wie Activision eigentlich tickt, bespricht Michael Graf im Podcast mit Human Nagafi, Unternehmensberater bei 1789innovations und Podcaster bei Corporate Therapy.

Gemeinsam mit Micha hat Human schon mehrere Spiele-Unternehmen unter die Lupe genommen:

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