Warhammer 3 könnte Total War krönen, aber noch fehlt die Krone

Warhammer 3 ist hervorragend, aber noch kein klassisches Total War. Maurice diskutiert mit Fabiano und Shurjoka, was es schon kann, und was noch fehlt.

von Maurice Weber, Fabiano Uslenghi,
26.02.2022 08:00 Uhr

Shurjoka und Maurice haben ihre Alltagsgarderobe an Total War: Warhammer 3 angepasst. Fabiano hätte zwar ein passendes Outfit, aber kein Foto davon. Nächstes Mal dann! Shurjoka und Maurice haben ihre Alltagsgarderobe an Total War: Warhammer 3 angepasst. Fabiano hätte zwar ein passendes Outfit, aber kein Foto davon. Nächstes Mal dann!

Link zum Podcast-Inhalt

Es ist vollbracht! Creative Assembly hat mit Total War: Warhammer 3 seine 2016 begonnene Warhammer-Trilogie abgeschlossen und sich dabei - wenn wir die Metacritic-Durchschnittswertungen zugrunde legen - von Spiel zu Spiel gesteigert: Der erste Warhammer-Ableger steht bei 86 Punkten, der zweite bei 87, der dritte bei 88.

Wie sie das geschafft haben, diskutiert Maurice »Kairos« (Schicksals-)Weber im Podcast mit Warhammer-Tester Fabiano und Shurjoka, die Warhammer 3 (und zuvor Warhammer 2) regelmäßig auf Twitch streamt.

So hat es Creative Assembly beispielsweise geschafft, das simple Wirtschaftssystem nicht etwa komplexer zu machen, aber mit einer traditionellen Stärke der Fantasy-Teile besser auszugleichen: den sehr unterschiedlichen und mit individuellen Mechaniken ausgestatteten Völkern. Viel mehr als in den historischen Serienteilen à la Total War: Rome 2 wandelt sich das Spielgefühl deutlich, je nachdem, welche Fraktion ihr anführt. Und ihr könnt sogar Einheiten aus anderen Völkern in eure Armee aufnehmen!

Folge verpasst? Hier gibt's alle Podcast-Episoden in der Übersicht

Diskutabel ist dafür die neue Kampagnenmechanik. Denn Creative Assembly rückt mehr und mehr vom klassischen Total-War-Sandkasten ab und übt sich an storybasierten Kampagnen - mit durchwachsenem Erfolg. Zwar passt die Seelenjagd in den Chaosreichen besser ins Warhammer-Setting als das abstrakte Mahlstrom-Wettrennen von Warhammer 2, ganz durchdacht oder richtig gut ausbalanciert ist sie aber noch lange nicht. Und spätestens beim zweiten Durchlauf wird's immer langweiliger. Nicht umsonst kursierte auf Reddit postwendend ein Tipp, wie man die Chaosportale abschaltet.

Für Sandbox-Fans wird es dafür die Großkampagne Immortal Empires geben, die alle drei Warhammer-Spiele zur kompletten Weltkarte verschweißen soll. Dafür reicht es jedoch nicht, wenn Creative Assembly die Karten 1:1 aus den Vorgängerspielen übernimmt, die Entwickler werden einiges umbauen müssen. Entsprechend zweifeln unsere Podcaster daran, dass das wie bei Teil 2 schon einen Monat nach Release klappt - sind sich aber einig, dass die Riesenkampagne gerade wegen der Schwächen der Chaoskampagne dringend gebraucht wird!

Bis dahin könnt ihr Maurice auf Twitch beim Fluchen zuschauen. Aktuell streamt er etwa regelmäßig einen Koop-Feldzug in Cathay mit Shurjoka und seine Solo-Kampagne mit dem Dämonenprinzen.

Mehr Podcast

Empfohlen sei unser RSS-Feed für Plus-User, mit dem ihr alle Folgen auf euer Smartphone laden könnt. Jeden Mittwoch erscheint eine Bonus-Episode exklusiv für GameStar Plus.

Außerdem gibt es den GameStar-Podcast auf:

Wir freuen uns über jeden Kommentar und positive Bewertung. Den regulären RSS-Feed ohne Plus-Folgen findet ihr hier.

Mehr zum Thema

zu den Kommentaren (58)

Kommentare(58)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.