Jedes Pokémon lässt uns gleich zu Beginn die Wahl, welches der drei neuen Starterpokémon wir als unseren ersten Begleiter mit auf die Reise nehmen wollen. Insgesamt neunmal mussten wir diese Wahl schon fällen. Das nächste Mal steht sie uns 2027 bevor, wenn Pokémon Wind und Welle erscheinen.
Wir kennen auch bereits die drei neuen Partnerpokémon. Es handelt sich um das Bohnenküken Braubel, den Feuerwelpen Pomfifi und den Wassergecko Gekkua. Viele scheinen die neuen Starter zu mögen, aber es gibt auch Kritik. Auf Reddit gibt ein User zu bedenken, ob die drei womöglich ein wenig zu einfallslos erscheinen:
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Gab es die Pokémon alle schonmal?
Laut des Users MukeDubbz sehen die neuen Starter zwar unterschiedlich aus, konzeptionell hat man das aber alles schon einmal gesehen. Konkret vergleicht er die drei neuen Pokémon mit drei Startern aus der Vergangenheit:
- Braubel: Der Pflanzenvogel erinnert viele sofort an Bauz. Die kleine Eule war der Starter in Alola und das ist noch gar nicht so lange her. Allerdings hatte Bauz den Typ Pflanze/Flug, während Braubel lediglich eine Pflanze ist.
- Pomfifi: Der kleine orange Hund ist der Feuerstarter und wird im Post mit Fynx verglichen, das aus der sechsten Generation stammt. Beide sind Tieren nachempfunden, die zur biologischen Familie der Hunde gehören.
- Gekkua: Das Wassergecko hingegen wird mit Memmeon verglichen. Der Wasser-Starter stammt aus der achten Generation und ist ebenfalls eine Echse.
Das sind übrigens noch lange nicht alle Gemeinsamkeiten. Pomfifi ist etwa nicht einmal der erste klassische Feuerhund. Schon in der allerersten Generation gab es mit Fukano ebenfalls ein feuriges Fellknäuel.
Und Gekkua ist auch nicht der erste Starter, der von einem Gecko inspiriert wurde. Schon in der dritten Generation gab es Geckarbor, wobei es sich allerdings um einen Pflanzentyp handelt.
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Pokémon Wind und Welle wurde enthüllt! Die 10. Spielgeneration zeigt die neue Grafik und die Starter-Pokémon
Viele Fans sehen das nicht so eng
Allerdings trifft der Ersteller der Vergleiche in den Kommentaren nicht nur auf Zuspruch. Zwar stimmen viele zu, dass es einen bestimmten Tiertyp gibt, der offenbar beliebter ist als andere. Und dazu gehören offenbar oft auch Echsen, hundeartige Tiere oder Vögel. Viel mehr User werfen hier dem Ersteller aber auch vor, viel zu weite Kategorien zu öffnen.
So scheint der Vergleich zwischen Pomfifi und Fynx arg weit hergeholt. Immerhin ist das eine dann doch ein Fuchs und das andere eine besondere Hunderasse. Ein Küken ist laut der Kritiker auch keine Eule und damit durchaus ein völlig anderes Tier.
Dasselbe bei Gekkua. Der ist einem Gecko nachempfunden, Memmeon hingegen wurde klar von einem Chamäleon inspiriert. Bei inzwischen über 1.000 Taschenmonstern in 30 Jahren Seriengeschichte ist es durchaus kaum zu vermeiden, dass es Überschneidungen gibt.
So gesehen ist für viele Fans die thematische Nähe zu anderen Startern kein Problem. Einige merken hingegen auch an, dass Gamefreak eher mal darüber nachdenken könnte, das klassische Feuer-Wasser-Gras-Prinzip aufzubrechen.
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