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Fazit: Pro Evolution Soccer 2017 im Test - Coachen wie Pep und Klopp

Fazit der Redaktion

Benjamin Blum
@GameStar_de

PES 2017 steckt voller Verbesserungen: Das Passspiel ist ausgeklügelter, die Torhüter wehren häufiger Schüsse ab, selbst die Schiedsrichter haben dazu gelernt und pfeifen mehr Fouls. Während sich das aber nach typischer Stellschrauben-Dreherei anfühlt, sind die neuen Taktiken eine Wucht. Endlich habe ich handfeste Maßnahmen, um überkandidelte Tiki-Taka-Truppen auflaufen zu lassen, deren Stars in situative Manndeckung zu nehmen, um dann eiskalt zu kontern. Oder ich schiebe wie Bundes-Jogi die Außenverteidiger ganz weit nach vorne, um die Franzosen unter Druck zu setzen - nur das diesmal die DFB-Elf gewinnt.

Zum Glück kommt bei all der Taktik aber die Fußball-Anarchie nicht zu kurz: PES lebt immer noch von seinen haarsträubenden Situationen, den abgefälschten Schüssen, Pfosten-Klatschern und Stocher-Toren. Leider bleiben auch die Mankos der Serie treue Begleiter: Die Lizenzprobleme werden immer verworrener und der Kommentar ist mit »dröge« noch umschmeichelt. Auch bei den Spielmodi gibt es Luft nach oben, vor allem das kooperative Online-Zocken vermisse ich sehr - die hakelige »Teamspiel-Lobby« ist da keine Alternative. Dabei zeigt die Konkurrenz von EA doch mit Koop-Saisons und Pro Clubs, wie gut das funktionieren kann.

Johannes Rohe
@DasRehRohe

Ich könnte fast lachen, wenn die Situation nicht so traurig wäre. Im Prinzip könnte an dieser Stelle fast eins zu eins mein Meinungskasten zu Pro Evolution Soccer 2016 stehen. Denn schon vor einem Jahr servierte Konami uns PC-Kickern eine grafisch deutlich abgespeckte Version ihres großartigen Fußballspiels. Dieses Mal ist der optische Unterschied sogar noch größer, denn während PES 2017 auf den Current-Gen-Konsolen in Sachen Inszenierung nochmal einen Schritt nach vorne macht, stagniert die PC-Version gefühlt auf Vorkriegsniveau. Ich bin kein Grafikfetischist, aber diese Zweiklassengesellschaft ist einfach frech. Auch die Probleme mit dem Online-Modus scheinen sich zu großen Teilen auf den PC zu beschränken.

Nachdem das gesagt ist, kann ich dem Kollegen Benjamin nur zustimmen. PES 2017 macht spielerisch einen spürbaren Schritt nach vorne. Die neuen taktischen Möglichkeiten wirken sich deutlich aus - endlich habe ich zum Beispiel bei Eckbällen echte Kontrolle über die Positionierung meiner Angreifer. Außerdem macht dank der vielen neuen Animationen schon das Zuschauen bei den spannenden Partien Spaß. Die klaffenden Lizenzlöcher sind für mich aber ein großes Manko. Es gibt kaum noch eine europäische Liga, in der ich im Meisterliga-Modus ausschließlich mit offiziellen Teams antreten kann. Da müssen wohl wieder die Modder ran.

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