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Produzent von Alita: Battle Angel setzt sich für ein Sequel ein und die Fans können helfen

Die Manga-Verfilmung von James Cameron ist zwar kein Flop, wirklich erfolgreich war der Kinofilm mit Rosa Salazar dennoch nicht. Produzent Jon Landau hofft weiterhin auf ein Sequel, und setzt auf die Unterstützung der Fans.

von Vera Tidona,
04.12.2019 08:50 Uhr

Die Verfilmung des Kult-Mangas Alita: Battle Angel war ursprünglich als Trilogie geplant. Die Verfilmung des Kult-Mangas Alita: Battle Angel war ursprünglich als Trilogie geplant.

Die Verfilmung des Kult-Mangas Alita: Battle Angel von Produzent James Cameron und Regisseur Robert Rodriguez sollte eigentlich der Auftakt einer Trilogie werden, doch derzeit sieht es wohl nicht danach aus. Inzwischen liegen die Rechte der Fox-Produktion bei Disney.

Co-Produzent des Films, Jon Landau, hofft weiterhin auf ein Sequel und appelliert im Interview mit Cinema Blend an die Fans, ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen:

"Ich denke, die Alita-Army sollte unserer neuen Familie bei Disney Beine machen und sie wissen lassen, wie wichtig ein zweiter Alita-Film wäre. Als Jim [Cameron] noch Regie führen sollte, hatte er zwei weitere Geschichten schon sehr spezifisch ausgearbeitet."

Wird Disney ein Sequel mit Rosa Salazar drehen?

Vor geraumer Zeit hat sich bereits Alita-Darstellerin Rosa Salazar für eine Rückkehr als Cyborg ausgesprochen. Doch so bald wird das wohl nicht der Fall sein, meint nun Jon Landau, auch wenn Disney tatsächlich grünes Licht für ein Sequel geben sollte:

"Man muss damit rechnen, dass es 12 bis 18 Monate dauert, ein Drehbuch zu schreiben. Wenn man davon ausgeht, dass dieses direkt großartig ist, hat man eine sechs- bis zehnmonatige Vorproduktion. Anschließend kommen sechs Monate Dreharbeiten. Und dann hat man bei einem Film dieser Größe auch noch ein Jahr Postproduktion."

Produzent James Cameron (Avatar) hat jahrelang auf eine Verfilmung des Kult-Mangas hingearbeitet. Da er selbst aber gleichzeitig mit seinem Mammut-Projekt der Avatar-Sequels völlig ausgelastet ist, gab er schließlich die Regie an seinen Kollegen Robert Rodriguez (Sin City, Desperado) ab, ähnlich wie zuletzt bei Terminator: Dark Fate mit Regisseur Tim Miller (Deadpool).

Waren die gruseligen Augen für den mauen Kinostart von Alita: Battle Angle schuld? Waren die gruseligen Augen für den mauen Kinostart von Alita: Battle Angle schuld?

Kinostart bleibt hinter den Erwartungen zurück

Der Film Alita: Battle Angel konnte zwar seit dem Start im Frühjahr 2019 an den Kinokassen über 400 Millionen Dollar weltweit einspielen, dennoch blieb die Produktion mit einem Budget von rund 170 Mio. Dollar weit hinter den Erwartungen des damaligen Studios zurück. In den US-Kinos spielte er sogar weniger als 100 Millionen ein und sorgte für ein dickes Loch in den Kassen von Fox.

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