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Seite 4: Radeon R9 Fury X - Mit Wasserkühlung und HBM gegen Nvidia

Lautstärke, Stromverbrauch und Temperatur

Kühlsystem Wie bei Radeon R9 295 X2 setzt AMD bei der Radeon R9 Fury X auf eine fest integrierte Wasserkühlung. Das System mit einem 120-mm-Radiator kühlt dabei sowohl GPU als auch HBM- Speicher und Spannungswandler.

Beleuchtung Während LEDs das Radeon-Logo an der Seite der FuryX rot leuchten lassen, zeigen die wahlweise roten oder blauen LEDs über den Stromanschlüssen die momentane GPU-Auslastung an.

Anschlüsse An die Radeon R9 Fury X können sie drei Displayport- und einen HDMI-Monitor anschließen. Allerdings unterstützt die Karte nur HDMI 1.4 und darüber somit keine 4K-Ausgabe mit 60 Hz.

Von der Radeon R9 Fury X wird es keine angepassten Hersteller-Versionen mit eigenen Kühllösungen geben, das Design der Karte ist wie schon bei der Radeon R9 295 X2 fest vorgegeben. Das lässt sich jedoch verschmerzen, schließlich legte AMD schon bei der Dual-GPU-Karte mehr Fokus auf die Optik und Funktionalität der Grafikkarte und stattete diese neben einer effizienten Wasserkühlung auch mit einem Aluminium-Gehäuse und einem beleuchteten Lüfter aus.

Bei der Radeon R9 Fury X geht das Unternehmen jetzt ähnliche Wege und setzt wieder auf Wasserkühlung, Aluminium und LEDs. Allerdings verzichtet AMD diesmal auf einen zusätzlichen Lüfter auf der Karte und überlässt die Kühlung einem einzelnen 120-mm-Radiator inklusive Lüfter. Die Sicht auf den Kühlkreislauf versperren zwei schwarze Seitenteile, die mit einer Soft-Touch-Beschichtung überzogen sind und von vier Schrauben gehalten werden. Laut AMD können (besonders enthusiastische) Kunden so die Optik der Karte zumindest etwas anpassen und die Seitenteile durch im 3D-Drucker erstellte Varianten austauschen.

In der Praxis macht das Kühlsystem einen guten Job und hält den Fiji-XT-Chip auch unter Last bei kühlen 55 Grad, was in unserer Übersicht klar einen neuen Bestwert darstellt. Gerade Übertakter haben somit noch viel Luft nach oben und können den Grafikchip eventuell mit deutlich höheren Taktraten und Spannungen betreiben. Allerdings steigt dann auch der Stromverbrauch und der liegt bereits mit Referenztakt (1.050 MHz) bei hohen 392 Watt (für das gesamte Testsystem ohne Monitor) unter Last. Im Vergleich zur Geforce GTX 980 Ti sind das 12 Prozent mehr Verbrauch bei unterm Strich halbwegs gleicher 3D-Leistung – mit der Energieeffizienz von Nvidias Maxwell-Chips kann es Fiji also nicht aufnehmen.

Dafür schneidet die Fury X bei der Lautstärke klar besser ab als das Referenzdesign der GTX 980 Ti. Unter Windows und in genügsameren Spielen dreht sich der Lüfter des Radiator mit 15 Prozent und hier messen wir 1,5 Sone. In anspruchsvollen Titeln dreht sich der Lüfter dann etwas schneller und die Karte kommt auf 1,9 Sone. Damit arbeitet die FuryX sowohl im Leerlauf als auch unter Last relativ leise und ist aus einem geschlossenen Gehäuse nicht deutlich wahrnehmbar.

Allerdings hören wir beim Betrieb der Fury X ein stetiges leichtes Sirren, das von der Pumpe für den Wasserkreislauf stammt und bei All-in-One-Wasserkühlungen häufig auftritt. Das relativ leise Geräusch wird von einem geschlossenen Gehäuse mit zusätzlichen Lüftern zwar gut abgeschirmt oder übertönt, dennoch nervt es aufmerksame Lauscher schnell, da es relativ hochfrequent ist. Als Silent-Karte eignet sich die Radeon R9 Fury X also nicht, laut ist sie aber auch nicht.

Lautstärke
gemessen in allen Spielen. Angabe in Sone (1,0 Sone entspricht 40 dB)

  • Volllast
  • Leerlauf
0,1
0,0
0,6
0,0
Geforce GTX 770 2.048 MByte
1,7
0,3
Geforce GTX 980 4.096 MByte
1,9
0,2
Radeon R9 FuryX 4.096 MByte
1,9
1,5
Radeon R9 280X 3.072 MByte
1,9
0,6
1,9
0,2
Geforce GTX 660 2.048 MByte
2,0
0,7
Radeon R7 265 2.048 MByte
2,1
0,3
2,4
0,5
Geforce GTX Titan X 12.288 MByte
2,6
0,2
Radeon R9 270X 2.048 MByte
2,7
0,6
Geforce GTX 780 3.072 MByte
2,8
0,3
Radeon R9 295 X2 8.192 MByte
2,9
1,2
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
3,2
0,3
Geforce GTX 780 Ti 3.072 MByte
3,2
0,3
Geforce GTX Titan 6.144 MByte
3,4
0,3
3,6
0,0
Radeon R9 290 4.096 MByte
3,7
0,5
Geforce GTX 760 2.048 MByte
3,9
0,7
8,5
0,4
  • 0,0
  • 1,8
  • 3,6
  • 5,4
  • 7,2
  • 9,0

Stromverbrauch
gemessen in Battlefield 4 für komplettes Testsystem

  • Volllast
  • Leerlauf
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
350
56
Geforce GTX Titan X 12.288 MByte
363
56
Geforce GTX Titan 6.144 MByte
330
62
Geforce GTX 980 4.096 MByte
280
54
303
54
227
52
Geforce GTX 780 Ti 3.072 MByte
340
57
Geforce GTX 780 3.072 MByte
306
54
Geforce GTX 770 2.048 MByte
290
52
Geforce GTX 760 2.048 MByte
262
54
Geforce GTX 660 2.048 MByte
220
49
Radeon R9 295 X2 8.192 MByte
624
84
Radeon R9 FuryX 4.096 MByte
392
82
465
48
425
67
Radeon R9 290 4.096 MByte
410
58
Radeon R9 280X 3.072 MByte
322
54
296
63
Radeon R9 270X 2.048 MByte
235
50
Radeon R7 265 2.048 MByte
220
50
  • 0
  • 126
  • 252
  • 378
  • 504
  • 630

Temperatur
gemessen in allen Spielen mit MSI Afterburner

  • Volllast
  • Leerlauf
Geforce GTX 980 Ti 6.144 MByte
83
37
Geforce GTX Titan X 12.288 MByte
83
35
Geforce GTX Titan 6.144 MByte
81
26
Geforce GTX 980 4.096 MByte
80
36
66
48
63
38
Geforce GTX 780 Ti 3.072 MByte
83
33
Geforce GTX 780 3.072 MByte
81
26
Geforce GTX 770 2.048 MByte
80
32
Geforce GTX 760 2.048 MByte
83
30
Geforce GTX 660 2.048 MByte
74
34
Radeon R9 295 X2 8.192 MByte
68
36
Radeon R9 FuryX 4.096 MByte
55
30
76
48
94
36
Radeon R9 290 4.096 MByte
93
50
Radeon R9 280X 3.072 MByte
67
30
73
34
Radeon R9 270X 2.048 MByte
72
27
Radeon R7 265 2.048 MByte
62
32
  • 0
  • 20
  • 40
  • 60
  • 80
  • 100

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