Rainbow Six: Siege - Testserver-Update fixt nerviges Dropshotting jetzt offiziell

Schon im letzten TTS von Rainbow Six: Siege wurde das Dropshot-Problem unter der Hand angegangen. In den neuen Patch Notes nennt Ubisoft das Problem nun beim Namen.

von Dimitry Halley,
26.04.2018 11:24 Uhr

Rainbow Six: Siege bekommt reichlich Anpassungen, um die Fans glücklich zu halten.Rainbow Six: Siege bekommt reichlich Anpassungen, um die Fans glücklich zu halten.

Es ist ein bisschen kompliziert. Streng genommen wurde das nervige Dropshotting-Problem von Rainbow Six: Siege schon in der letzten Testserver-Rotation Ende März 2018 gefixt. Nur sind die Änderungen dort laut Ubisoft nur versehentlich reingeflutscht. Die Community war verwirrt, ob der Fix Bestand haben würde - und in den Patch Notes des aktuellen TTS sehen wir: Ja, jetzt wurden die Dropshot-Anpassungen offiziell verkündet. Ein Glück!

Für alle, die sich jetzt am Kopf kratzen, hier die Einordnung: Dropshotting bezeichnet in Siege einen Trick, um sich in Feuergefechten zum kleineren Ziel zu machen. Während beide Kontrahenten aufeinander ballern, wirft sich der Dropshot-Spieler auf den Boden.

Vor dem Fix veränderte sich beim »Runtersacken« weder die Genauigkeit, noch der Zielmodus. Man behielt die komplette Kontrolle, war aber schwieriger zu treffen. Ein ziemlich nützliches Manöver.

Allerdings vergeht vielen Spielern der Spaß, wenn sich in einem Taktik-Multiplayer plötzlich dauernd Operatoren auf ihren Bauch werfen. Ubisoft sieht das ähnlich. Deshalb wird der Dropshot in Zukunft kniffliger.

Wie Ubisoft das Dropshotting-Problem beheben will

Laut TTS-Patch-Notes wird der Dropshot so angepasst, dass Spieler beim auf den Boden gehen automatisch aus dem ADS, also der Kimme-und-Korn-Ansicht, in simples Hüftfeuer wechseln. Man verliert also kurzzeitig massiv an Genauigkeit, bevor das ADS sich in der Liegeposition wieder aktiviert.

Diese Lösung ist identisch mit den inoffiziellen Anpassungen der letzten TTS-Rotation - und schon damals gab es Kritik aus der Community. Einige Waffen, sagt beispielsweise YouTuber Matimi0, verfügen über so eine hohe Genauigkeit aus der Hüfte, dass man damit trotzdem noch fiese Schäden anrichten kann. Die Rede ist unter anderem von Jackals PDW9.

Als Alternative wünschen sich manche, dass man einfach gar nicht feuern kann, während der Operator auf den Boden geht. Das kollidiert aber wiederum mit der Grundphilosophie von Rainbow Six: Siege, Spielern möglichst viel Kontrolle über ihre Waffe zu geben. Es bleibt abzuwarten, wann diese Änderungen auch auf den Public Servern landen. Und ob sie nicht doch noch ein klein wenig angepasst werden.

Rainbow Six: Siege 2018 / 2019 - Vorschau-Video zur Roadmap: So geht es mit dem Shooter-Hit weiter 6:07 Rainbow Six: Siege 2018 / 2019 - Vorschau-Video zur Roadmap: So geht es mit dem Shooter-Hit weiter


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