50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»OMG, ich kann es nicht glauben« - Das Remake eines 44 Jahre alten Rollenspiels hat gerade einen Grammy gewonnen

Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord blieb nicht nur wegen des langen Namens im Gedächtnis. Jetzt bekam das Remake sogar einen Grammy.

Das Ur-Rollenspiel Wizardry konnte mit dem Remake einen Grammy gewinnen. Das Ur-Rollenspiel Wizardry konnte mit dem Remake einen Grammy gewinnen.

Das Original erschien im Jahr 1981 für den Apple 2, das Remake des berühmten Rollenspiels Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord wurde jetzt mit einem Grammy ausgezeichnet und das, trotz großer Namen, auf der Liste der Nominierten. Komponistin Winifred Phillips kann ihr Glück kaum fassen.

Ein überraschender Sieg

Für ihren Soundtrack zu Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord gewann Winifred Phillips in der Kategorie beste »Bester Soundtrack für Videospiele und andere interaktive Medien« einen Grammy. Autor Sascha Penzhorn nannte das Wizardry-Remake übrigens einst seine persönliche Hölle auf Erden.

Auf X postet die Komponistin den Moment ihrer Auszeichung und bedankt sich auch bei Entwickler Digital Eclipse:

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Das Studio gratuliert ebenfalls per Social Media und postet auch gleich einen Link zum gesamten Soundtrack, der kostenlos zur Verfügung steht.

In einem Interview bei der Verleihung erzählt die strahlende Gewinnerin:

Ich habe das wirklich nicht erwartet. Die Kategorie war in diesem Jahr so brillant besetzt, und ich habe so großen Respekt vor den anderen Nominierten in dieser Kategorie, dass die Auszeichnung einfach ein Höhepunkt meiner Karriere ist.

Über ihre Kollegen hat sie nur Positives zu sagen und spricht über sie und die Arbeit, die machen wie folgt: »Wir unterstützen uns gegenseitig und machen etwas ganz Besonderes: Wir machen Musik, die Menschen begleitet, die eine Erfahrung machen, die Entscheidungen treffen, Abenteuer und eine große Geschichte erleben, und wir machen die Musik dafür.«

Video starten 1:07 Wizardry: So sieht das 3D-Remake des Ur-Rollenspiels von 1981 aus

Die Konkurrenz

Bei den Spielen trat Phillips gegen große Namen an. Mit ihr waren folgende Komponisten mit ihren Soundtracks nominiert:

  • Pinar Toprak - Avatar: Frontiers of Pandora
  • Bear McCreary - God of War Ragnarök: Valhalla
  • John Paesano - Marvel's Spider-Man 2
  • Wilbert Roget II - Star Wars Outlaws

Die Nominierungsliste unterscheidet sich stark von den Games Awards 2024. Hier waren für den besten Soundtrack Final Fantasy 7: Rebirth (Sieger), Astro Bot Metaphor: ReFantazio, Silent Hill 2 und Stellar Blade im Rennen.

Das liegt daran, dass für eine Grammy-Nominierung ein Soundtrack entweder über ein tatsächliches Musik-Label oder einem Mitglied der für den Award zuständigen Recording Acadamy eingereicht werden muss.

Publisher und Studios haben also Pech, wenn sie nicht auf einem der beiden Wege an eine Normierung kommen.

Winifred Phillips hat sich zwar mit einem vergleichsweise sehr kleinen Spiel gegen große Konkurrenten durchgesetzt, steht denen aber aufgrund ihrer Vita in nichts nach. Die Musikerin komponierte bereits für 33 Spiele den Soundtrack. Darunter befinden sich God of War, Assassin’s Creed, Total War und Little Big Planet.

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