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Seite 2: Remnant: From the Ashes im Test - Ein Shooter zum er-spielen

Alternative Tötungen

Als sich unsere Wege trennen, fühle ich mich langsam einigermaßen zu Hause in Remnant. Ich erforsche die verfallenen Straßen, Bahnschächte und Abwasserkanäle, finde versteckte Materialen für Aufwertungen und kleinere Neben-Dungeons mit zusätzlichen Bossen.

Die Level sind übrigens von Hand und nicht per Zufall erstellt. Wirklich geniales Design mit überraschenden, cleveren Abkürzungen wie einst in Lordran gibt es hier nicht, stattdessen bin ich auf die regelmäßige Schnellreise per Checkpoint-System angewiesen. Immerhin: Einige Dungeons und Bosse werden für jeden Spieler in jedem Durchlauf per Zufall ausgewürfelt. So begegnet man beim erneuten Durchspielen einigen neuen Endgegnern und Nebenarealen.

Unser erster Endgegner macht uns mit einer übergroßen Waffe und unzähligen Adds das Leben zur Hölle. Unser erster Endgegner macht uns mit einer übergroßen Waffe und unzähligen Adds das Leben zur Hölle.

Einer meiner Bosse ist ein riesiges Baumwesen, das unterschiedliche Waffen hinterlässt, abhängig davon, wie man ihn umlegt. Ballert man den Endgegner einfach nur weg, gibt's zur Belohnung eine Sporen-Schrotflinte. Schießt man ihm vorher die Beine ab, erhält man stattdessen einen schweren Hammer. Wer alles will, muss Remnant mehrfach durchspielen oder die Sitzungen anderer Spieler besuchen. Immerhin: Öffentliche Sitzungen sind in Sekundenschnelle gefunden und schon spielt man mit fremden Abenteurern aus dem Internet, falls man das möchte.

Nebenher schalte ich beim Spielen immer mehr passive Talente frei, die ich nach und nach steigern kann - mehr Ausdauer, mehr Lebenspunkte, schnelleres Nachladen und so weiter. Irgendwelche Attributpunkte darf ich nicht verteilen. Das Charaktersystem könnte also ruhig etwas mehr Tiefgang haben, das ist aber kein Weltuntergang. Ich finde einen Schrein, an dem ich mir ein neues Rüstungsset herstellen kann.

Der Setbonus gewährt etwas automatische Heilung über Zeit. Nicht furchtbar aufregend, aber wenigstens mal ein paar neue Klamotten. Zu diesem Zeitpunkt bin ich überzeugt, dass ich so ziemlich alles gesehen habe, was dieses Spiel zu bieten hat. Ist halt ein netter, schwieriger Mittelklasse-Shooter für zwischendurch. Ich habe ja keine Ahnung!

Welten öffnen sich

Ich bin überzeugt, dass hier nicht mehr viel passiert, da taucht vor mir ein rie… ähem. Ich will die Überraschung nicht verderben. Doch mit den Stadtruinen und Kanälen ist jetzt Schluss. Ich bereise vier neue Welten. Jede davon hat ein eigenes Erscheinungsbild, einzigartige Monster und Endgegner. Die Umgebungen sehen großartig aus, der Art Style von Remnant ist fantastisch. In einem extra knackigen Bosskampf stecke ich als Salami in einem Sandwich zwischen zwei tödlichen Monstern.

Ab und zu entstehen regelrechte Arena-Gemetzel, in denen ich mehrere Minuten lang unzählige Feinde zurückschlagen muss. Ich sterbe mehr Tode, als ich zu zählen wage. In jedem neuen Gebiet fühle ich den Druck. Gründlich erforschen oder lieber erst mal den nächsten Wegpunkt freischalten? Ich habe kaum noch Munition, mit Heilung ist es auch Essig - und da kommen auch die ersten Gegner angerannt. Zwei links, zwei rechts, zwei falalaaaa ich bin tot! Die gewaltigen Gegnermassen, auch innerhalb der Bosskämpfe, bringt Remnant ständig. Damit kann ich leben, ab und zu mal etwas mehr Taktik und weniger Horde wäre aber spaßiger gewesen.

Unsere Kugeln prallen wirkungslos an den Schwertern dieses Elitegegners ab. Macht nix, die Mitspieler schießen ihm derweil in den Rücken. Unsere Kugeln prallen wirkungslos an den Schwertern dieses Elitegegners ab. Macht nix, die Mitspieler schießen ihm derweil in den Rücken.

Wieder und wieder segne ich das Zeitliche, doch ich gebe nicht auf, kämpfe mich durch. Zur Belohnung gibt es immer wieder coole Upgrades - das treibt mich an. Ich habe jetzt ein Strahlengewehr und schmelze Gesichter wie ein Schattenpriester. Meine Waffen-Mods beschwören Monster, die an meiner Seite kämpfen. Quests, Entdeckungen und Erfolge belohnen mich mit immer besseren Passivboni. Bessere kritische Treffer, mehr Widerstände, verbesserte Selbstheilung. Das Charaktersystem hat eben doch mehr Tiefgang, als ich zunächst dachte.

Die Anzahl meiner Waffen ist überschaubar, doch jeder Schießprügel ist einzigartig und fühlt sich hervorragend an, vom Elektro-Scharfschützengewehr, das mich wiederbelebt über die Seuchenkanone mit Flächenschaden, bis zur im tiefsten Keller des Bunkers versteckten Maschinenpistole. Überhaupt gibt es im Spiel zahlreiche Geheimnisse und versteckte Goodies.

Ich tausche mich im Kommentarbereich unter einer News zu Remnant mit unseren Lesern darüber aus, was wir bisher alles entdeckt haben und erhalte einen Hinweis auf ein verborgenes Rüstungsset, versteckt hinter einem Rätsel aus beweglichen Bodenplatten. Das Set sieht affengeil aus, irgendwie außerirdisch und nicht mehr nach Schrott und alten Fahrzeugteilen. Außerdem gewährt es einen Schadensbonus, wenn man gegnerische Treffer einsteckt. Super!

Liebe auf den zweiten Blick

Nach etwas über 20 Stunden habe ich den finalen Endkampf hinter mir und bin tief beeindruckt. Von wegen passabler Mittelklasse-Shooter! Die Umgebungen werden mit jedem Moment schöner und beeindruckender, die Feinde ausgefallener und gefährlicher. Am Ende habe ich ein Dutzend Rüstungssets im Gepäck, verfüge über tonnenweise Passivboni für meinen Charakter und besitze eine schicke Waffensammlung.

Freundliche Charaktere in der Spielwelt verkaufen Gegenstände und erzählen Geschichten. Dieser nette Herr unterhält sich am liebsten mit seinem Eintopf. Freundliche Charaktere in der Spielwelt verkaufen Gegenstände und erzählen Geschichten. Dieser nette Herr unterhält sich am liebsten mit seinem Eintopf.

Okay, bei den Knarren ist die Auswahl vielleicht nicht überwältigend groß. Doch lieber habe ich ein etwas kleineres Arsenal, in dem jedes Werkzeug so richtig Spaß macht, als mit Hunderten von Waffen überschüttet zu werden, von denen sich jede gleich anfühlt. Vor allem kann ich das Teil jetzt aber auch locker noch mal auf den Schwierigkeitsgraden Schwer und Albtraum durchspielen und dort Dungeons, Endgegner und Belohnungen entdecken, die mir beim ersten Durchlauf niemals begegnet sind. Genau so geht Wiederspielwert!

Zudem spiele ich auch weiterhin mit Sonja und Thorsten, denn dermaßen viel Spaß hatte ich im Dreier-Koop schon lange nicht mehr. Auch im Team ist Remnant sauschwer. Über passive Teamplay-Buffs sowie heilende und schützende Auren, gegenseitige Wiederbelebung und ähnliche kooperative Fähigkeiten und Mods wird der Kampf etwas leichter, doch um es noch mal ganz deutlich zu sagen: Die Gegnerstärke skaliert mit der Gruppengröße - Dreiergruppen haben deutlich härtere Feinde zu bekämpfen als Einzelgänger. Immerhin ist es dann nicht mehr ganz so schlimm, wenn man wieder mal von allen Seiten attackiert wird. Immer schön gegenseitig den Rücken freihalten. Wir legen jetzt erst richtig los!

Remnant: From the Ashes - Launch-Trailer zum Endzeit-Shooter, den Steam-Spieler aktuell feiern 1:00 Remnant: From the Ashes - Launch-Trailer zum Endzeit-Shooter, den Steam-Spieler aktuell feiern

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