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Resident Evil Requiem: Wer ist Alyssa Ashcroft? Vor 23 Jahren hatte sie ein eigenes Spiel, doch daran erinnert sich kaum jemand

Resident Evil: Requiem hat mit Alyssa Ashcroft einen alten Charakter zurückgebracht, den vorher nur eingefleischte Fans kannten. Wir erzählen euch alles, was ihr über sie wissen müsst.

Zwischen den beiden Bilder liegen in der Welt von Resident Evil 20 Jahre. Zwischen den beiden Bilder liegen in der Welt von Resident Evil 20 Jahre.

Resident Evil: Requiem erzählt eigentlich die Geschichte der jungen FBI-Agentin Grace Ashcroft. Doch schon in den ersten Trailern zum Spiel wird klar, dass indirekt auch ihre Mutter Alyssa mit von der Partie sein wird.

Die Reporterin kommt aus den frühen Tagen von Resident Evil und ist bei eingefleischten Fans bestens bekannt. Wer jedoch erst nach der PS2-Ära dazugestoßen ist, hat vor Requiem vermutlich noch nie von ihr gehört. Das ist aber kein Problem, dafür habt ihr ja uns!

Die rasende Reporterin

Ihren ersten Auftritt hatte Alyssa als eine der acht spielbaren Figuren in Resident Evil: Outbreak (2003) und Outbreak - File #2 (2004). Die Ableger sind inzwischen jedoch etwas in Vergessenheit geraten. Durch die missratenen KI-Begleiter, fehlende Hauptcharaktere, kontroverse Design-Entscheidungen und die bis heute anhaltende PS2-Exklusivität gibt es zu wenig, was moderne Fans dahin zurückkehren lassen sollte.

Alyssa ist zwar einer der interessanteren Charaktere der Spiele, doch was es wirklich mit ihr auf sich hat, das wusste zum Release des ersten Teils nicht mal Capcom selbst so richtig. Das zeigt sich etwa in den Spielanleitungen von Outbreak und Outbreak File #2, in denen ihr beinahe gegensätzliche Charaktereigenschaften zugeschrieben werden.

Während sie in Teil 1 noch als sich selbst die Nächste beschrieben wird, gehört es in Teil 2 zu ihren Haupteigenschaften, ihren Freunden bereitwillig aus der Patsche zu helfen.

Der obere Eintrag stammt aus der Anleitung von Outbreak, der untere aus Outbreak File #2. Der obere Eintrag stammt aus der Anleitung von Outbreak, der untere aus Outbreak File #2.

Der Ausbruch 1998 und die große Enthüllung

Geboren wurde Alyssa schätzungsweise 1970. Genauere Informationen über ihr Leben beginnen jedoch erst 1993. In diesem Jahr arbeitet sie als Journalistin zusammen mit ihrem Kollegen Kurt an einem Fall über ein privates Krankenhaus, in dem von Umbrella finanziert illegale Medikamententests durchgeführt werden. Kurt wird als Patient eingeschleust und schließlich von einem Zombie getötet.

Alyssas Erinnerungen an den Vorfall werden jedoch manipuliert. Erst durch den Ausbruch in Raccoon City 1998 kommen sie wieder zum Vorschein. Verdächtigt wird Greg Mueller, ein hohes Tier bei Umbrella, der 1994 zum leitenden Forscher der Raccoon University befördert wird.

Am 23. September 1998 kommt es zum berüchtigten T-Virus-Ausbruch in Raccoon City, den ihr womöglich aus Resident Evil 2 und 3 kennt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befindet sie sich mit anderen Überlebenden in Jacks Bar, von wo aus sie die Flucht aus der Stadt starten. Was dabei passiert, spielt ihr in Outbreak 1 und 2.

Unter anderem reist Alyssa in das Krankenhaus in den Arklay Mountains, wo ihr Kollege Kurt ums Leben gekommen war, und konfrontiert Krankenhaus-Direktor Al Lester mit seinen Gräueltaten. An dieser Stelle schwört sie, Umbrella nicht ungeschoren davon kommen zu lassen:

Die Experimente in diesem Krankenhaus waren mehr als nur Menschenrechtsverletzungen – sie waren Verbrechen gegen die Menschlichkeit selbst. Kurt, dein Opfer wird nicht umsonst gewesen sein. Ich werde aus dieser verdammten Stadt entkommen und die Wahrheit darüber verbreiten, was hier geschehen ist.

Video starten 3:39 Resident Evil Requiem enthüllt im neuen Trailer die tragische Vorgeschichte von Grace und zeigt neue Teile des Hotels

Tatsächlich veröffentlicht sie als eine der wenigen Überlebenden des Raccon-City-Vorfalls mehrere Enthüllungsreports über die Umbrella Corporation und ihre Machenschaften. Die werden sogar zu maßgeblichen Treibern der kritischen Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, zumindest für eine kurze Zeit.

Die US-Regierung bestreitet einen Teil der Vorwürfe, um die eigene Verwicklung zu verschleiern, wodurch Alyssas Artikel zunehmend als Verschwörungstheorien wahrgenommen werden. Danach wird es im Resident-Evil-Universum recht still um den Charakter. In dieser Zeit widmet sie sich wohl in erster Linie ihrer Tochter Grace, der Protagonistin aus Resident Evil: Requiem.

Die klitzekleine Rückkehr in Teil 7

Der Requiem-Director Kōshi Nakanishi zeigte bereits in seinem vorigen Spiel, Resident Evil 7, dass er Alyssa Ashcroft nicht vergessen hat. Im Wohnzimmer der Baker-Familie liegt ein Zeitungsartikel der Lokalzeitung The Dulvey Daily von 2016, in dem über mysteriöse Vermisstenfälle berichtet wird. Autorin ist Alyssa Ashcroft.

Video starten 2:31 »Du kannst nicht entfliehen« - Im neuen Trailer zu Resident Evil Requiem säuselt uns der nächste Antagonist ins Ohr

Der Fall im Wrenwood Hotel

Tiefere Einblicke in die Vergangenheit von Alyssa liefern die Trailer zu Requiem. Offenbar wurde sie während ihrer Ermittlungen 2018 im Wrenwood Hotel ermordet, wo sie und Grace vorübergehend wohnten.

Warum es zu dem Mord kam, ist noch nicht bekannt. Und auch Grace scheint zu Beginn von Requiem keinen blassen Dunst zu haben, wie es dazu kommen konnte. Das ändert sich aber spätestens am 27. Februar 2026, wenn Resident Evil: Requiem endlich erscheint.

Outbreak: Ein kurioser Ursprung

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Der PS2-exklusive Resi-Ableger Outbreak konnte sich seit dem Release 2003 zwar immerhin 1,6 Mio. Mal verkaufen, dennoch ist es über die Jahre ziemlich in Vergessenheit geraten.

Ihr verfolgt eine Gruppe von Zivilisten, darunter auch Alyssa, die den Ausbruch in Raccoon City 1998 aus einer völlig neuen Sicht erleben. Das gesamte Spiel, inklusive des Schwierigkeitsgrads, wurden für Koop ausgelegt, was damals ein völlig neues Konzept war.

Das Problem: Das Spiel erschien völlig ohne Koop-Modus und eure KI-Begleiter sind so strunzdoof, dass sie bestenfalls als Rucksackerweiterung taugen. Doch auch nur das in Maßen, da sie nicht verantwortungsbewusst mit Verbrauchsgegenständen umgehen können.

File #2 sollte dann alles besser machen und enthält alles von Teil 1 sowie zusätzliche Level und Freischaltungen. Auch der Koop-Modus war jetzt dabei - allerdings nur online. Und da 2004 kaum jemand seine PS2 mit dem Internet verbunden hatte, wurden die Server nach nur einem Jahr abgeschaltet.

Aktuell gibt es keine Möglichkeit, die Titel legal zu spielen, außer sich eine originale PS2-Kopie zu besorgen. Der erste Teil liegt bei etwa 10 Euro, für File #2 müsst ihr mit mindestens 35 Euro etwas tiefer in die Tasche greifen.

Zukünftig besteht außerdem die Chance, dass die Spiele bei GOG hinzugefügt werden, wie es einige Jahre zuvor mit der Original-Trilogie der Fall war. Wenn ihr die Chancen dafür erhöhen wollt, könnt ihr bei GOG separat für die Rettung der beiden Titel abstimmen.

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