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Richard Garriott - verlässt NCsoft, schlechte Quartalszahlen

Lord British beschreitet mal wieder eigene Wege und die müssen nicht zwangsläufig etwas mit Spielen zu tun haben.

von Christian Merkel,
12.11.2008 09:15 Uhr

In einem offenen Brief an seine Fans hat Richard Garriott letzte Nacht bestätigt, dass er seine Firma NCsoft verlassen wird. Hier ein Ausschnitt aus dem Brief:

"Viele von euch fragen sich vielleicht, welche Pläne ich jetzt habe, nachdem ich mir meinen Lebenstraum einer Reise ins All erfüllen konnte. Nun, dieses unvergessliche Erlebnis hat bei mir einige neue Interessen geweckt, denen ich jetzt meine Zeit und meine Ressourcen widmen möchte. Deswegen verlasse ich NCsoft, um meine neuen Interessen verfolgen zu können."

Das klingt fast danach, als hätte Garriott in der Schwerelosigkeit ein spirituelles Erweckungserlebnis gehabt. Doch exzentrisch war der Spieledesigner zeitlebens. Der Höhepunkt seines ungewöhnlichen Lebenswandels war jedoch sein Ausflug auf die internationale Raumstation ISS vor einem Monat. Laut Medienberichten hat ihn die Urlaubsreise 22 Millionen Euro gekostet. Während des Aufenthalts hat er nach eigenen Angaben nicht nur die Aussicht genossen, sondern auch selber wissenschaftliche Experimente mit Proteinen durchgeführt.

UltimaUltima

Berühmt wurde Richard Garriott durch seine Rollenspiel-Serie Ultima. Insgesamt zehn Spiele der Reihe, diverse Ableger und natürlich auch Ultima Online, das als eines der ersten Online-Rollenspiele das wirtschaftliche Potenzial des Genres verdeutlichte, sind erschienen. Seine erste Firma Origin verkaufte Richard Garriott 1992 an Electronic Arts. Dort hielt er es bis 2000 aus. Im April gründete er zusammen mit seinem Bruder Starr Long die Firma Destination Games. Die ging kurze Zeit später an NCsoft. Garriotts letztes Spiel Tabula Rasa kann man getrost als Misserfolg bezeichnen. Genaue Zahlen gibt es zwar nicht: NCsoft veröffentlicht nur die Abonnentenzahlen der erfolgreichen Spiele. Zumindest ist bekannt, dass in den USA nur knapp 61.000 Kopien von Tabula Rasa über den Ladentisch gingen.

Gestern veröffentlichte NCsoft auch aktuelle Quartalszahlen. Danach hat sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr auf knapp 2,9 Millionen Euro halbiert. Tabula Rasa trug mit ungefähr einer Million Euro nur zwei Prozent des Umsatzes der Firma bei. Erst im September hatte NCsoft diverse Umstrukturierungen durchgeführt, bei denen die Tabula-Rasa-Programmierer an Macht verloren. Bei derart schlechten Nachrichten dürfte es Richard Garriott kaum schwer gefallen sein, NCsoft zu verlassen.

Den kompletten offenen Brief von Richard Garriott lesen Sie auf Seite 2 dieses Artikels.

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