Eigentlich verwunderlich, dass wir mit Römerspielen noch nicht die Straßen pflastern können, schließlich denken wir laut TikTok andauernd an Glanz und Glorie des Römischen Reiches. Wobei im neuen Steam-Publikumsliebling Romestead nicht mehr viel davon übrig ist. Irgendeine Plage – wahrscheinlich Skibidi Toilet – hat Rom dahingerafft; und ich muss es jetzt wieder aufbauen.
Romestead gehört im aktuellen Steam Next Fest zu den 15 meistgespielten Demos des ganzen Events, weil es auf der Trend-Bingo-Karte so ziemlich alle Kacheln ankreuzt: Survival, Aufbau, Dungeon Crawling, Farming, bisschen Rollenspiel und wie gesagt: Rom.
Und nach ein paar Spielstündchen mit der Demo kann ich zumindest festhalten: Hier könnte echt ein ziemlich cooles neues Spiel entstehen.
Was geht ab in Romestead?
Die Story von Romestead geht kaum über das hinaus, was ich euch oben schon zusammengefasst habe. Theoretisch mischen auch Göttinnen und Götter des römischen Pantheons mit, in meiner Basis stapft eine anonyme Göttin (definitiv nicht Minerva) herum, aber bisher ist das Spiel vor allem eine Sandbox mit antikem Anstrich.
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In Romestead errichtet ihr aus der Asche ein neues Rom: Wir zeigen Gameplay aus der beliebten Steam-Demo
Aus der Draufsicht bewege ich mein kleines Römer-Männchen oder -Weibchen durch eine prozedural generierte Pixelwelt und klöppel mir genre-typisch meine erste Ausrüstung aus Steinen und Stöcken zusammen. Mit der ersten Axt fälle ich erste Bäume und errichte erste Häuser, um damit erste Bewohner für mein künftiges Nova Roma anzulocken.
Abseits eines rudimentären Tutorials nimmt mich das Spiel nicht bei der Hand, in der Demo fehlt der Leidensdruck vieler Survival-Spiele: Meine Figur verhungert und verdurstet nicht; es bleibt völlig mir überlassen, ob ich erstmal mein Dörfchen errichte oder mir Schwert und Schild schnappe, um die Welt zu erkunden.
Beim Explorieren spielt sich Romestead wie die alten Super-Nintendo-Zelda. In der Demo stecken:
- Zwei komplette Biome mit mehr als 15 Dungeons
- Drei große Bosskämpfe, darunter einer gegen eine gigantische Eule
Macht Romestead denn Spaß?
Ich marschiere durch einen dichten Wald, verprügle Satyr-Goblins, die mit Blasrohren nach mir schießen, erforsche Ruinen, berge Schätze und steige hinab in fallengespickte Kellergewölbe. Das klingt auf dem Papier spannend, in der Praxis fehlt Romestead an vielen Stellen noch das Fleisch auf den Rippen – für eine Demo im Prä-Early-Access aber auch nicht ungewöhnlich.
Die Kämpfe beschränken sich aktuell zum Beispiel auf simples Klicken, Blocken und Weglaufen, ironischerweise stellen wilde Keiler durch ihre Ramm-Attacken derzeit sämtliche anderen Monster in puncto Bedrohungsgrad in den Schatten. Auch der Stadtbau steckt noch in den Kinderschuhen; ich ziehe zwar erste Warenproduktionen und Farming-Gebäude hoch, aktuell fehlt aber noch das größere Spielziel dahinter.
Trotzdem illustriert Romestead jetzt schon all die Bereiche, aus denen später mal ein richtig cooles Sandbox-Spiel werden könnte. Es lässt euch sogar jetzt schon im Koop antreten. Ein konkretes Release-Datum hat es noch nicht, Romestead soll erstmal in Steams Early Access starten. Bis dahin nutzt ruhig die Gelegenheit, der Demo mal eine Chance zu geben. Kost ja nücht.
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