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Ryzen 5 5600X im Test - Benchmarks des aktuell beliebtesten Spieler-Prozessors

Mit dem Ryzen 5 5600X stellt sich im Test eine sehr begehrte Spieler-CPUs unserem Benchmark-Parcours. Wie schlägt sich das AMD-Modell in neuen und alten Spielen?

von Nils Raettig,
04.02.2021 15:51 Uhr

In unserem Test muss sich der Ryzen 5 5600X unter anderem Intels Top-Modell Core i9 10900K stellen. In unserem Test muss sich der Ryzen 5 5600X unter anderem Intels Top-Modell Core i9 10900K stellen.

In Preisvergleichen steht eine CPU aktuell ganz oben auf den Top-Listen: Der Ryzen 5 5600X. Während es um Verfügbarkeit und Preis zum Release Ende 2020 eher schlecht bestellt war, hat sich die Situation deutlich verbessert. Grund genug, die CPU endlich durch unseren Benchmark-Parcours zu schicken.

Was macht den Ryzen 5 5600X so interessant? Eine Sechskern-CPU für derzeit etwa 350 Euro klingt auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so günstig, schließlich gibt es solche Modelle auch für unter 200 Euro. Der 5600X ist als aktuelle Zen-3-CPU im Vergleich zur Konkurrenz aber deutlich flotter unterwegs.

Wie schnell genau, schauen wir uns mit Benchmarks in Spielen und in Anwendungen an. Neben unserem Standardtestlauf mit vielen älteren Vergleichs-CPUs haben wir den Ryzen 5 5600X außerdem in neuen Titeln und mit einer RTX 3080 gegen den Ryzen 9 5900X und Intels Core i9 10900K antreten lassen.

Was im CPU-Duell zwischen Intel und AMD in diesem Jahr zu erwarten ist, erfahrt ihr in unserem Ausblick bei GameStar-Plus:

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Schnell-Navigation für den Test des Ryzen 5 5600X:

Ryzen 5 5600X vs. Ryzen 5 3600X

Bevor wir uns die Benchmark-Ergebnisse ansehen, klären wir, was der Ryzen 5 5600X im Vergleich zu seinem beliebten Vorgänger Ryzen 5 3600X anders macht.

Die wichtigsten Unterschiede zum Ryzen 5 3600X:

  • neue CPU-Architektur (Zen 3 statt Zen 2)
  • höherer Boost-Takt (4,6 GHz statt 4,4 GHz)
  • neue Kern-Anordnung (acht bzw. sechs statt vier Kerne auf einem Core-Complex)
  • besserer Cache-Zugriff (jeder Kern mit direktem Zugriff auf 32,0 MByte L3-Cache statt 16,0 MByte)
  • niedrigere TDP (65 Watt statt 95 Watt)

Zusammengenommen sollen diese Vorteile für ein klares Leistungsplus gegenüber dem Vorgänger sorgen. AMD geht im folgenden Video selbst genauer darauf ein, wie sie zustande gekommen sind:

AMD Ryzen 5000 - Wie sind die Prozessoren aufgebaut? 5:35 AMD Ryzen 5000 - Wie sind die Prozessoren aufgebaut?

Welches Mainboard benötige ich für den Ryzen 5 5600X? Garantiert ist die Kompatibilität mit einem aktuellen Modell für den Sockel AM4, das einen 500er-Chipsatz verwendet (X570, B550, A520).

Mittlerweile haben die Mainboard-Hersteller auch für viele Modelle der 400er-Reihe (X470, B450) passende BIOS-Updates veröffentlicht. Darunter finden sich beliebte Mainboards wie das Asus ROG Strix B450-F Gaming II, das Gigabyte B450 Aorus Elite oder das MSI B450M Pro-VDH Max.

Vor dem Kauf des Ryzen 5 5600X solltet ihr aber zur Sicherheit überprüfen, ob das Mainboard eurer Wahl auch dazu gehört, wenn es nicht auf einen 500er-Chipsatz setzt. Platinen mit 300er-Chipsatz unterstützen Ryzen 5000 dagegen nicht.

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Bei einer Neuanschaffung bieten sich mit Blick auf das Preis-/Leistungs-Verhältnis Platinen mit B550-Chipsatz an. Eine passende Kaufberatung findet ihr mit Klick auf den obigen Link.

Wie kommt die hohe Wertung zustande?

Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, müssen wir uns bei der Wertung des Ryzen 5 5600X an aktuellen Modellen wie dem Ryzen 9 5900X und dem Core i9 10900K orientieren. Da er in Spielen nur geringfügig langsamer ist, vergeben wir eine 96.

Die rein leistungsorientierte Wertung hat hier in den letzten Jahren zu einer Inflation im hohen 90er-Bereich geführt, was zwar grundsätzlich erklärbar ist, aber gerade im Vergleich mit unseren Spielewertungen durchaus für Verwirrung sorgen kann. Deshalb werden wir unser Hardware-Wertungssystem überarbeiten.

Vielen Dank für den fleißigen Input, den ihr uns dazu bereits im Rahmen unserer Umfrage geliefert habt! Bis wir final entschieden haben, wie wir weiter vorgehen, wollen wir aber insbesondere die Vergleichbarkeit zwischen den direkten Konkurrenzprodukten beibehalten.

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