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Fazit: Sacred 3 im Test - Gar nichts mehr heilig

Fazit der Redaktion

Maurice Weber: Wer Sacred 3 als das akzeptiert, was es ist, der kann einigen Spaß damit haben. Es steht vielleicht der Name einer großen Rollenspielserie drauf, in erster Linie geht's hier jedoch um kurzweiliges Koop-Prügeln für zwischendurch. Und das ist keineswegs schlecht, der Spielfluss stimmt, mein Held fühlt sich mächtig an und steuert sich zackig und flüssig.

Aber es liegt eben doch der Schatten verpasster Möglichkeiten über dem Ganzen, denn Sacred 3 ist auch ein enorm oberflächliches Spiel - ohne komplexe Kombos oder vielfältige Beute bietet es wenig, in das ich mich wirklich langfristig versenken kann. Es bleibt also beim schnellen Metzelspaß für zwischendurch. Und das muss ja auch gar nichts Schlechtes sein, solange man weiß, was einen erwartet. Es sorgt allerdings auch dafür, dass sich Sacred 3 mehr wie ein Download- als wie ein Vollpreistitel anfühlt.

Heiko Klinge: Mag ja sein, dass Sacred 3 für sich gesehen ein gutes Spiel ist. Allerdings habe ich als Serienfan eben nicht nur ein gutes Spiel, sondern verdammt noch mal auch ein gutes Sacred erwartet. Und dieser Erwartungshaltung tritt Sacred 3 mit jedem Schlauchlevel, jedem Flachwitz und jeder lediglich Gold ausspuckenden Truhe mit Anlauf in die Fresse.

Wenn ich »Sacred« auf die Packung schreibe, dann muss ich gefälligst auch ein umfangreiches Action-Rollenspiel mit offener Spielwelt, komplexer Charakterentwicklung und tonnenweise zufallsgenerierter Beute liefern. Und kein Koop-Prügelspiel! Ja, das ist der - vielleicht ungerechte - Frust eines enttäuschten Fans. Aber ich werde garantiert nicht der Einzige sein, der so denkt.

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