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Seite 2: Sacred im Test - Testbericht zu Ascarons Action-Rollenspiel

Runensuche

Im eisigen Norden von Ancaria lauern ausgehungerte Wölfe und fliegende Frostechsen. Im eisigen Norden von Ancaria lauern ausgehungerte Wölfe und fliegende Frostechsen.

Um neue Kampfkünste zu lernen oder vorhandene auszubauen, benötigen Sie entsprechende Runen. Die erste davon finden Sie gleich am Startpunkt. Weitere Zaubersteine sammeln Sie später als Belohnung für Quests und als Beute von Monstern. Dieses System macht die Charakterplanung zufallsabhängig und damit schwieriger als in Diablo 2, wo Sie pro Levelaufstieg garantiert einen Punkt in eine Fertigkeit investieren dürfen. Wer Pech hat, findet in Sacred mehrere Levels lang keine Runen oder nur die anderer Heldentypen. Diese taugen im Einzelspieler-Mo- dus lediglich als Tauschobjekte: Wenn Sie einem Kombo-Meister (die gibt's in jeder größeren Siedlung) drei Runen geben, erhalten Sie einen zufälligen Kampfkunststein Ihres Charakters. Für vier dürfen Sie sogar eine beliebige Klassen-Rune aussuchen - mit der Einschränkung, dass starke Kampfkünste erst ab einem festgelegten Charakterlevel verfügbar sind.

Kampf-Kombinatorik

Der regelmäßige Besuch bei städtischen Händlern lohnt sich: Oft verkaufen die Krämer ähnlich gute oder sogar bessere Gegenstände, als Sie bei Monstern oder in Truhen finden. Der regelmäßige Besuch bei städtischen Händlern lohnt sich: Oft verkaufen die Krämer ähnlich gute oder sogar bessere Gegenstände, als Sie bei Monstern oder in Truhen finden.

Als Besonderheit fassen Sie in Sacred beim Kombo-Meister zwei bis vier Kampfkünste zu einer Angriffssequenz zusammen (gegen einen geringen Goldbetrag). Da sich die Kombos nach jeder Benutzung erst aufladen müssen, öffnen gewiefte Helden die Kampf-Trickkiste nur in bestimmten Situationen. Zum Beispiel, wenn Sie schwer angeschlagen aus einem Gegnermob flüchten oder blitzschnell den gefährlichen Zauberer einer Feindgruppe ausschalten wollen. Für letzteres Problem bastelten wir im Test mit der Seraphim die vierstufige Sequenz »Irrlicht«, »Kampfsprung«, »Harter Schlag« und »Attacke«. Damit haben wir den Gegner aus sicherer Entfernung betäubt, sind ihm per Sprungangriff vor die Füße gehüpft, um ihm erst einen besonders starken Hieb zu versetzen und zum Abschluss mit einem Schlaghagel den Rest zu geben.

Es gibt (zu) viel zu tun

Abseits der Hauptquest treffen Sie in allen bewohnten Regionen hilfsbedürftige NPCs, die Sie leicht an einem Frage- und Ausrufezeichen über dem Kopf erkennen. Diese Auftraggeber versorgen Sie mit zahlreichen Nebenquests, die Erfahrungspunkte, Gold, Gegenstände und mitunter sogar Runen als Belohnung abwerfen. Sobald Sie eine Quest angenommen haben, markiert ein grauer Eintrag (gelbe Symbole stehen für Hauptquests) auf der einblendbaren Landkarte, wo Sie Diebesgut finden, Monster erledigen oder die verirrte Adelstochter im Wald aufstöbern und nach Hause begleiten sollen. Die eher geringe Vielfalt macht die Quests spätestens nach 20 Stunden zu eintönigen Pflichtübungen.

Den »Fog of War« können Sie wie links aus- oder einschalten (rechts). Den »Fog of War« können Sie wie links aus- oder einschalten (rechts).

Das Missions-Design verdient trotzdem ein Lob, weil die Aufträge auch umgekehrt funktionieren. So können Sie beispielsweise eine gefangene Seraphim aus den Klauen ihrer Peiniger befreien, ohne die Aufgabe dafür zu haben. In diesem Fall schickt Sie anschließend ein entsprechender Eintrag im Logbuch zur Auftraggeberin, die Ihnen dann die Belohnung aushändigt.

Spendable Monsterbosse

Das umfangreiche Journal enthält interessante Statistiken wie die Anzahl erledigter Feinde. Das umfangreiche Journal enthält interessante Statistiken wie die Anzahl erledigter Feinde.

Insgesamt treffen Sie in der riesigen Spielwelt weniger Monster als in Diablo 2. Das ist auch gut so, da sich die Kampfkünste nach jedem Einsatz erst wieder aufladen müssen. Neben Standard-Unholden verdreschen Sie einzelne, schwer zu besiegende Monster. Diese Biester teilen entweder mit grober Nahkampf- oder Zauberkelle aus oder haben so viele Lebenspunkte, dass man sie selbst mit Spezialattacken erst nach längeren Duellen klein kriegt. Oft rotten sich fünf bis sieben schwächere Widersacher zusammen und stürzen sich mit vereinten Kräften auf Sie. Diese marodierenden Übeltäter werden häufig von einem stärkeren Anführer kommandiert, den Sie am rot-gezackten Kreis um seine Lebensanzeige erkennen. Dieses Symbol verheißt fette Beute, da die Burschen bei ihrem Ableben oft große Goldmengen und viele Gegenstände hinterlassen.

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