Die iPhone-17-Serie hat bei der Frontkamera ein sehr praktisches Upgrade erhalten. Der Sensor ist nämlich quadratisch.
Was das bringt? Da er in alle Richtungen exakt gleich groß ist, kann die Kamera-Software Fotos im Hoch- und Querformat mit minimalem Auflösungsverlust zuschneiden.
Der Clou im Alltag: Das Drehen des Smartphones bei Gruppen-Selfies entfällt. Ein einfacher Fingertipp genügt und die Software wechselt nahtlos ins Querformat.
Gerüchten zufolge plant Samsung genau diesen cleveren Schachzug auch für das kommende Galaxy S27.
Galaxy S27 Pro und Ultra mit Selfie-Upgrade
Nach vielen Jahren mit demselben 12-Megapixel-Sensor auf der Frontseite ist 2027 wohl endlich Schluss. Wie Android Police berichtet, rüstet der Hersteller auf einen quadratischen Sensor mit 16 Megapixeln auf.
Neben dem zuvor erwähnten Vorteil des Bildausschnitts hat das Ganze weitere Vorzüge:
- Bessere Bildqualität: Der physisch größere Sensor sorgt für eine potenziell stabilere Videoaufnahme und bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.
- Center Stage: Dank des breiteren Sichtfeldes soll die Kamera die Person bei Videoanrufen automatisch im Bild zentrieren und mitbewegen.
Unterm Strich erhält man eine Frontkamera, die beim Fotografieren, Filmen und bei der Videotelefonie flexibler einsetzbar ist.
Warum nur die Selfiekamera?!
All das geht mir aber nicht weit genug. Immer wenn von einem quadratischen Sensor die Rede ist, muss ich an den Test der DJI Osmo Action 6 denken.
Denn bei dieser Action-Kamera kommt der Sensor als Hauptkamera zum Einsatz – und da wird ein Schuh draus. Beim Filmen muss ich mir keine Gedanken mehr darüber machen, ob ich im Breitbild- oder Hochformat aufnehme.
Bei diesem Sensor spielt es schlicht keine Rolle (sofern der entsprechende Modus ausgewählt ist). In der Nachbearbeitung schneide ich den Bildausschnitt entsprechend verlustfrei zu. Fertig.
Ein solcher Sensor wäre daher ein immenser Vorteil für Fotos und Videos bei Smartphones. Aber ich kann mir denken, wo der Hase im Pfeffer liegt.
Solche Sensoren benötigen mehr Platz im Gehäuse. Die Kamerainseln auf der Rückseite der Smartphones müssten also noch größer werden – und die sind teilweise schon sehr groß.
Zudem wird der Kostenfaktor auf der Contra-Liste stehen. Die Herstellung der quadratischen Sensoren ist nämlich tendenziell teurer, da die runden Silizium-Wafer bei quadratischen Zuschnitten weniger effizient genutzt werden.
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Ich habe die für mich beste Videokamera getestet und will nie wieder zurück
Immerhin legt Samsung wohl nach
Zwar werden das Galaxy S27 Ultra und das Pro vermutlich keinen quadratischen Sensor erhalten, dafür aber ein anderes signifikantes Upgrade.
Samsung setzt bei der Hauptkamera wohl auf die neue LOFIC-Technologie. Vereinfacht ausgedrückt speichert jedes Pixel deutlich mehr Licht, was zu einem höheren Dynamikumfang in den Lichtern und Schatten führt.
Mehr zur LOFIC-Technologie lest ihr hier: Handykameras stehen vor einer großen Veränderung: Neben Xiaomi und Sony wird wohl Samsung auf die neue, geniale Technologie setzen
Offensichtlich trennt sich der Hersteller auch von der vergleichsweise schwächeren 10-Megapixel-Telekamera. Der dadurch gewonnene Platz fließt in eine horizontale Kameraleiste ein.
Zudem wird über eine Face-ID-ähnliche Technologie zur biometrischen Entsperrung für die Frontkamera spekuliert. Diese soll nicht nur einen 3D-Scan des Gesichts erstellen, sondern auch unter dem Display sitzen. Die klassische Punch-Hole-Aussparung für die Frontkamera könnte damit der Vergangenheit angehören.
Allerdings dürfte das den Hersteller in Hinblick auf einen möglichen quadratischen Sensor vor weitere Hürden stellen.
Unabhängig davon, für welche Technologie sich Samsung letztlich entscheidet, ist in jedem Fall ein spürbares Upgrade zu erwarten!






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