Hach, eigentlich sollte heute ein produktiver Arbeitstag werden, aber zu unserem Job gehört nun mal, in den Tiefen des Internets rumzuwühlen. Und unser heutiger Fund lenkt uns seit Freitag so sehr von der Arbeit ab, dass unser armer Trainee Tillmann jetzt die ganze GameStar.de alleine schmeißen muss. Macht er aber sehr gut, zum Beispiel mit seinem tollen Test zu Fallout: London.
Aber genug Schleichwerbung, es geht um Schere, Stein, Papier! Aber nicht um die popelige Handschüttelvariante, die wir alle aus der Grundschule kennen. Nein, als Browservariante gibt's jetzt eine KI-gebuffte Version des Spiels, in der ihr so ziemlich alles zücken könnt, was ihr wollt.
Für uns war damals schon Schere, Stein, Papier, Brunnen ein heftiges Addon, aber Godzilla? Säge? Bombe? Dragonborn?
Und nicht nur das; die Browservariante bietet euch auch immer eine Erklärung, warum beispielsweise ein Skateboard Stein schlägt und eine Säge wiederum Skateboard. Klingt euch alles zu unkonkret? Hier ein paar Beispiele.
Einige Beispiele für Schere, Stein, Papier, Godzilla
Jede Runde des kostenlosen Browserspiels beginnt gleichermaßen simpel: Ihr müsst den Stein schlagen. Ihr könnt natürlich wie früher Papier eintippen, aber das wäre ja langweilig. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Drachen?
Nachdem der Stein geschlagen ist, geht das eigentliche Spiel aber erst los. Denn wie schlägt man zum Beispiel einen Drachen? Als Gaming-Fan liegt die Antwort natürlich auf der Hand: Mit dem Dragonborn aus Skyrim! Und wie schlägt man wiederum den? Na, seht selbst.
Irgendwann wird es dann tatsächlich knifflig, neue Prompts zu schlagen. Wir wollten zum Beispiel clever sein und haben direkt im ersten Schritt eine Atombombe auf den Stein geschleudert. Aber wie schlägt man eine Atombombe? Kollegin Rae hatte die Antwort: Mit gesundem Menschenverstand!
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DevPlay: Wie sich künstliche Intelligenz auf die Entwicklung von Spielen auswirkt
Aber wie schlägt man gesunden Menschenverstand? Falls ihr Ideen habt, probiert sie gerne selbst aus. Die Browservariante von Schere, Stein, Papier basiert auf maschinellem KI-Lernen, die Antworten werden also tatsächlich ziemlich smart generiert und liefern immer irgendeine Begründung, warum Godzilla zum Beispiel durch Kampfflugzeuge besiegt werden kann. Oder durch King Kong. Oder zu wenige Zuschauer im Kino.
Und mal ganz ohne Flachs: Ähnliche Spielchen nutzen wir im Journalismus tatsächlich für Kreativtrainings, weil Assoziationsketten auf der einen Seite simpel aussehen, aber das kreative Denken ungemein fördern. Falls ihr also eure rechte Gehirnhälfte mal aufwärmen wollt, bevor ihr euren Debütroman tippt, dann gibt's schlechtere Fingerübungen.
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