Schiffe versenken mit Alexa - Fan baut beeindruckende Roomscale-Version des Klassikers

Das gute alte Schiffe versenken ist euch ein bisschen zu ereignislos? Mithilfe von Alexa und einem Walabot könnt ihr euch eine Real-Life-Version bauen.

von Martin Dietrich,
28.11.2018 17:34 Uhr

Das Prinzip von Schiffe versenken ist altbekannt. Ein Programmierer hat sich nun seine eigene Version ausgedacht.Das Prinzip von Schiffe versenken ist altbekannt. Ein Programmierer hat sich nun seine eigene Version ausgedacht.

Programmierer und Technikfan Scott Mendenhall hat aus einem Amazon Alexa Echo Dot, einem Raspberry Pi 3 und einem sogenannten Walabot eine, sagen wir mal, aktivere Version von »Schiffe Versenken« geschaffen. Statt mit Bleistift und Papier seine Flottenangriffe zu koordinieren, muss der Spieler in seinem eigenen Zimmer die Beine in die Hand nehmen, um Feindbeschuss aus dem Weg zu gehen. Denn der eigene Körper wird zum Schiff.

Dazu scannt der 3D-Sensor des Walabots die Umgebung und teilt den Raum in vier Sektoren ein: Norden, Süden, Westen und Osten. Der Spieler kann sich nun für eine Himmelsrichtung entscheiden und warten oder aber er bewegt sich ständig zwischen den Sektoren hin und her.

Ist der Gegner am Zug, wird eine der vier Himmelsrichtungen als Angriffsziel des imaginären Schiffs ausgewählt. Wer dann im falschen Sektor steht, wird »getroffen«. Man selbst wählt dann in der eigenen Runde eine der vier Himmelsrichtungen aus und hofft darauf, dass sich dort der Gegner befindet. Die Möglichkeiten sind also im Vergleich zur Vorlage stark begrenzt.

Mit Single- und Multiplayer für zwei Spieler

Das Echo Dot dient dabei im Einzelspielermodus sowohl als Gegner als auch Moderator, der die verschiedenen Runden ansagt und mitteilt, ob man in seiner Runde Erfolg hatte. Es gibt auch einen Mehrspielermodus, wo jeweils zwei Echo Dots miteinander verbunden sind. So können zwei Spieler, die jeweils in einem eigenen Raum sind, gegeneinander spielen.

Wie Mendenhall selbst erklärt, war er überrascht, wie leicht er das Echo Dot mit dem Walabot verbinden konnte:

"Schiffe Versenken ist ein klassisches Brettspiel, das man spielen will, um sich die Zeit zu vertreiben und seine Freunde durch Überlegenheit zu dominieren. Aber wenn wir ehrlich sind, kann das Ansagen von "B4" und das Platzieren eines roten oder weißen Markers schon ein bisschen langweilig sein, insbesondere wenn man versucht, das nervige Patrouillenboot zu finden. Als ich die tadellose Kombination zwischen Amazon Echo und Walabot bemerkte, dachte ich, es könnte keinen besseren Weg geben, kreativ etwas Spaß ins Spiel zu bringen als mit zwei innovativen und tollen Technologien."

Auf hackster.io ist eine Anleitung mit allen nötigen Bauteilen verfügbar. Der Walabot ist jedoch je nach Modell nicht gerade kostengünstig. Die Developer-Edition kostet über 700 Euro, es gibt allerdings auch eine abgespeckte Version für rund 90 Euro im offiziellen Shop. Wer auf die Bastelei keine Lust hat, kann sich im folgenden Video das fertige Ergebnis angucken.

Quelle: gaminggadgets


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