Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Serious Sam 3: BFE im Test - Probier's noch einmal, Sam

Der Humor: Why so Serious?

Als Entschädigung gibt’s aber wieder zahlreiche witzige Einfälle, Seitenhiebe auf die Konkurrenz und überall versteckte Eastereggs. Oder? Weit gefehlt! Sprüche wie das bemühte »Come get Sam!« oder albere Anspielungen, die in den Vorgängern noch an jeder Ecke lauerten, lassen sich an einer Hand abzählen. Man wird das Gefühl nicht los, dass die Entwickler bereits in den Vorgängern ihr kreatives Pulver verschossen haben,die letzten Monate damit verbracht haben, alle mittlerweile unpassenden »Wo bleibt der Duke?«-Witze wieder aus dem Spiel zu entfernen und so letztlich kaum noch etwas übrig blieb.

Fun-Trailer zum Kopflosen Kamikaze 2:34 Fun-Trailer zum Kopflosen Kamikaze

Des Weiteren gestaltet sich Serious Sam 3 auch noch alles andere als gut ausbalanciert. Zwar können wir erneut zwischen mehreren Schwierigkeitsgraden wählen, Gegneraufkommen und die Platzierung von Gegenständen wie Medipacks sind aber alles andere als durchdacht.

Erneut bekommen wir es mit riesigen Horden Gegnern zu tun, die meisten davon bereits aus den Vorgängern bekannt. Erneut bekommen wir es mit riesigen Horden Gegnern zu tun, die meisten davon bereits aus den Vorgängern bekannt.

So ballern wir uns erst zehn Minuten lang durch eine Gegnerflut, nur um direkt im Anschluss mit unseren restlichen fünf Trefferpunkten einem Boss gegenüber zu stehen. Eine anspruchsvoll gestaltete Herausforderung sieht anders aus – solche Stellen sind einfach nur unfair und entpuppen sich allzu oft als »Trial & Error«-Spaßbremsen. Wenigstens können wir aber jederzeit speichern, was in der heutigen Zeit bei einem Ego-Shooter schon fast als Luxus angesehen werden kann.

Wem das Ganze allein zu nervig ist, kann nach guter alter Serientradition die Einzelspielerkampagne auch wieder zusammen mit bis zu 15 weiteren Spielern kooperativ angehen, der auch im dritten Teil wieder kurzweilig ausfällt – neuerdings wahlweise auch im Vierer-Splittscreen.

Die Technik: Quad Core und 580 GTX. Aber wofür?

Inhaltlich gleicht Serious Sam 3 dem Erstling The First Encounter äußerst stark, äußerlich wartet das Spiel jedoch mit der aktuellsten Version der Serious Engine auf. Oberflächlich betrachtet sieht Sam dadurch auch ganz schick aus, auf den zweiten Blick offenbaren sich aber diverse Macken im Grafikmotor.

Deratige optische Abwechslung bekommen wir leider viel zu selten geboten. Deratige optische Abwechslung bekommen wir leider viel zu selten geboten.

So krankt das Spiel vor allem an teils äußerst niedrig aufgelösten Texturen, detailarmen Objekten wie eckigen Bäumen und Problemen bei der Kollisionsabfrage. So muss man sich stellenweise fragen, wie das Spiel derart beachtliche Systemanforderungen bekommt, dass sie locker auch für Battlefield 3 reichen würden.

So wirkt Serious Sam 3 zwar optisch halbwegs zeitgemäß, »Oha!«-Effekte erleben wir aber leider viel zu selten, etwa wenn wir in einem Sandsturm umherwandern oder spärlich gesäte, optische Abwechslung in Form einladender Oasen präsentiert bekommen. Neu ist dafür die teilweise zerstörbare Umgebung. So liegt nach einem heftigen Feuergefecht schon mal eine kleine Tempelanlage in Schutt und Asche. Spielerisch bedeutsam ist das allerdings kaum, bis auf die Tatsache, dass Mauern nun nicht mehr stets zuverlässigen Schutz bieten. Aber Sam wäre natürlich nicht Sam, wenn er Deckungssuche überhaupt in Erwägung ziehen würde. Ansonsten gestalten sich die Levels aber recht leblos. Möglichkeiten, die Umgebung zu seinem Vorteil einzusetzen, existieren praktisch nicht. Selbst die fürs Genre schon fast unverzichtbaren Explosivfässer sucht man größtenteils vergebens.

 Die meisten dieser Ruinen können im Verlauf der Feuergefechte zerbröseln, spielerisch hat das aber kaum Einfluss. Die meisten dieser Ruinen können im Verlauf der Feuergefechte zerbröseln, spielerisch hat das aber kaum Einfluss.

Der Sound, vor allem aber die knackige Musikuntermalung, welche gerade bei den riesigen und durchaus beeindruckenden Bossgegnern schön aufdreht, kann sich jedoch durchweg hören lassen. Genauso hervorragend funktioniert die eingängige Shooter-Steuerung, auch wenn man sich fragen muss, wozu die neu eingebauten Möglichkeiten zum Anvisieren mit Waffen und die Ducken-Fertigkeit gut sein sollen. Gebraucht werden sie jedenfalls nicht.

2 von 3

zur Wertung



Kommentare(103)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen