50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Silksong durchbricht sogar die Steam-Schallmauern gigantischer AAA-Marken, trotzdem ist laut Reviews nicht alles im grünen Bereich

Binnen weniger Stunden wurden einige große Namen bei den Spielerzahlen überholt. Ein Kritikpunkt am Spiel kristallisiert sich indes heraus.

Die Reise durch die Welt von Silksong ist nach sechs Jahren Wartezeit endlich losgegangen. Die Reise durch die Welt von Silksong ist nach sechs Jahren Wartezeit endlich losgegangen.

Bei großen Releases lohnt immer ein Blick auf Steam, um einzuschätzen, wie erfolgreich der Launch verläuft. Im Fall von Hollow Knight: Silksong lässt sich sagen: Joa, läuft ganz okay.

Wir untertreiben. Nicht einmal 24 Stunden nach Release hat Silksong schon Platz 18 der meistgespielten Steam-Spiele aller Zeiten erreicht (Quelle: SteamDB). Auf seinem Triumphzug hat der Indie-Hit auch einige große Namen auf die Plätze dahinter verwiesen.

Alles rosig? Nicht ganz. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass ein Aspekt vielen Spielern ein Dorn im Auge ist.

Video starten 10:16 Hollow Knight Silksong: 10 Minuten Gameplay aus unserer Testversion

Die Zahlen: Hui!

Reden wir mal Tacheles: Pünktlich zum Release am 4. September 2025 um 16 Uhr deutscher Zeit war der Ansturm auf Silksong so groß, das zeitweise sowohl Steam als auch der Nintendo eShop darunter zusammengebrochen sind.

Nachdem sich die Situation gebessert hatte, waren in der Spitze 535.213 Spieler gleichzeitig in der Welt Pharloom unterwegs. Damit hat Silksong schon jetzt auf Steam Titel wie die Battlefield 6 Beta oder Call of Duty überholt - zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass diese Spiele vorrangig auf Origin bzw. über das Battle.net gespielt werden.

Aber auch Steam-Dauerbrenner wie Fallout 4, Valheim und Terraria sehen nur noch den aufgewirbelten Staub vom nach vorne preschenden Silksong.

Nach wie vor tummeln sich hunderttausende Menschen in Silksong - ein Steam-Phänomen, wie es nicht alle Tage vorkommt. Nach wie vor tummeln sich hunderttausende Menschen in Silksong - ein Steam-Phänomen, wie es nicht alle Tage vorkommt.

Die Kritiken: Hui-pfuichen!

Klar, auch in den User-Reviews auf Steam herrscht größtenteils Euphorie. Zum Zeitpunkt dieser Meldung sind zwar gerade einmal 335 Rezensionen eingegangen (die meisten zocken wahrscheinlich noch), aber von denen fallen stolze 95 Prozent positiv aus.

Gelobt wird vieles: Grafik, Sound, Atmosphäre, Steuerung - aber eine Sache stößt manchen Spielern sauer auf: der Schwierigkeitsgrad.

Neueinsteiger, die das erste Hollow Knight nie gespielt haben, dürften von dem knackigen Anspruch überrascht worden sein. Aber selbst alte HK-Hasen melden sich in den Steam-Reviews zu Wort und kritisieren, dass Silksong an manchen Stellen eine Spur zu hart sei.

  • Dass dir alles in diesem Spiel gleich zweifach Schaden macht und die Platzierung der Bänke nervt einfach nur. (Quelle)
  • Parieren, Ausweichen und Sprinten erst nach mehreren Stunden im Spiel zu können, ist der größte Schwachsinn, den ich je gesehen habe. (Quelle)
  • Das Skill-Niveau in dem Spiel ist deutlich höher [als in Hollow Knight] und dadurch ist Silksong ehrlich gesagt deutlich weniger spaßig und belohnend. Du bist schon am Ende, wenn du beim Boss ankommst. (Quelle)

Die vorhin erwähnten Neueinsteiger stolpern derzeit auch häufig über die Hollow-Knight-typischen Gameplay-Aspekte, etwa die bewusst kryptische Map, die Bestrafung beim Tod sowie die teils weit auseinanderliegenden Rücksetzpunkte. Hier ist klar im Vorteil, wer den ersten Teil bereits gespielt hat.

Wie ist euer Ersteindruck von Silksong? Knabbert ihr auch am Schwierigkeitsgrad oder ist der hohe Anspruch eurer Meinung nach genau richtig?

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