Skyrim ist bekanntermaßen ein Füllhorn an spannenden und abgedrehten Mods, bei Bethesdas Rollenspiel geht die Modifikations-Lust der Community aber noch weiter. Skyrim-Fans und VR-Expertin GingasVR hat versucht, das Spiel so spürbar wie möglich zu machen und sich auch bei den Eingabemöglichkeiten weit von Controller oder Tastatur entfernt - mit großem Erfolg.
Kurz vor Realität
Neben einer VR-Brille nutzt GingasVR zahlreiche Geräte, um das Spielerlebnis so immersiv wie möglich zu machen. Dabei legt sie viel Wert darauf, die Dinge, die im Spiel geschehen, auch in der Realität spüren zu können.
Dafür trägt sie nicht eine, sondern gleich zwei haptische Westen. Die Erste überträgt mit 40 Feedback-Punkten Berührungen aus dem Spiel auf ihren Oberkörper, also wenn sie beispielsweise ein Schwert trifft.
Damit das dann auch ein wenig wehtut, hat sie außerdem einen Anzug mit mehreren Elektroden an, der den Schaden, den sie im Spiel erleidet, durch Elektroschocks simuliert.
Das kann, wie im folgenden Video zu sehen, bei einem Treffer durch Drachenfeuer auch sehr schmerzhaft sein:
Link zum TikTok-Inhalt
Ist das gefährlich? Der Anzug von Hersteller OWO kommt mit zahlreichen Sicherheitshinweisen im Handbuch. So sollten Menschen mit einem Herzschrittmacher oder anderen elektrischen Implantaten von der Nutzung absehen. Dazu kommen einige Vorerkrankungen und andere gesundheitliche Umstände, die eine Nutzung ausschließen.
Das war aber noch nicht alles
Um mehr von der Umwelt zu spüren, sind im Raum Ventilatoren aufgebaut, die Windgeschwindigkeit und Temperatur verändern, je nachdem, wo sie sich in der Welt von Skyrim befindet.
Zusätzlich benutzt sie einen VR-Bogen, mit dem sie in der realen Welt Pfeile abschießen muss, um die Aktion im Spiel auszulösen.
Dazu kommt ein Vibrationsmodul am Gesicht, das dafür sorgt, dass sie auch haptisches Feedback bekommt, wann immer sie einen Trank benutzt.
Doch damit nicht genug. Mit einem Brain Interface Device wirkt sie die Zauber im Spiel nur mit ihren Gedanken. In einem YouTube-Video stellt sie das Gerät und die dazugehörige funktionstüchtige Mod vor. Selbstverständlich aktiviert sie die Drachenschreie über ein Mikro und die passenden Worte.
Ein höheres Level an Immersion lässt sich in einem Spiel aktuell wohl kaum erreichen. Allerdings ist fraglich, ob sich all die viele Hardware und Software für langfristige Spiel-Sessionen eignet und auch immer zuverlässig funktioniert.
Tatsächlich bestehen ihre Videos mit dem Setup nur aus vielen Clips, aber keinen längeren Gameplay-Passagen. Rein theoretisch kann das alles aber durchaus funktionieren.

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