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Fazit: Sniper: Ghost Warrior 3 im Test - Schuss ins Graue

Fazit der Redaktion

Tobias Veltin
@FrischerVeltin

Obwohl ich keine allzu große Erwartungshaltung hatte, ist Sniper: Ghost Warrior 3 die erste große Enttäuschung des Jahres 2017 für mich. Warum? Ganz einfach, ich hatte mir von diesem Teil tatsächlich einen größeren Sprung für die Serie erhofft. Und mit den größeren Arealen und den verschiedenen Spielstilen war die Ausgangslage auch gar nicht mal schlecht.

Doch im finalen Spiel entpuppt sich vieles nur als heiße Luft oder als halbgar umgesetzt. Die KI hat immer noch massive Probleme, die Spielwelt wirkt leblos und einige Elemente wie das Crafting-System blasen das Spiel sinnlos auf, anstatt es sinnvoll zu ergänzen. Dazu kommen die miese Story und die lieblose technische Umsetzung, auch wenn uns auf dem PC immerhin ein Technik-Debakel wie auf den Konsolen erspart bleibt.

Ein solides Grundkonzept bietet Sniper dennoch, dank der gut funktionierenden Scharfschützen-Mechanik mit Windeinfluss und anderen Faktoren. Man bemerkt an vielen Stellen das Potenzial des Spiels, ausgeschöpft wird es allerdings nicht. So fühlt sich Sniper: Ghost Warrior 3 unter dem Strich nach »gewollt, aber nicht wirklich gekonnt« an. Und das ist schade.

Christian Fritz Schneider
@GrummelFritz

In seinen besten Momenten fühlt sich Sniper: Ghost Warrior 3 für mich wie ein modernes Project I.G.I. an. Entsprechend sehe ich zwar viele der Schwächen des Spiels, kann sie aber meist ganz gut ausblenden und habe dann Spaß mit dem offenen Missionsdesign und den taktischen Möglichkeiten. Ich bin also längst nicht so enttäuscht, wie Kollege Tobi. Das liegt aber weniger am Spiel, als an einer gewissen selbstauferlegten Verblendung, wenn das I.G.I.-Gefühl aufkommt.

Auf dem PC bleiben mir mit einem leistungsfähigen Rechner zudem die Performance-Probleme und ewigen Ladezeiten der Konsolenfassungen größtenteils erspart, was den Nervfaktor deutlich senkt. Trotzdem kann Ghost Warrior 3 noch Patches vertragen, der erste brachte immerhin schon einen FOV-Slider. An der dämlichen Story und der lachhaften Vertonung wird sich natürlich nichts mehr ändern.

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