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Solltet ihr Stellaris: Federations kaufen? Unser Experten-Test

Michael Graf hat den Stellaris-DLC Federations gespielt und verrät euch seine ganz persönliche Test-Meinung, ob sich der Kauf lohnt.

von Michael Graf,
21.03.2020 09:53 Uhr

Stellaris geht gerade auf Steam völlig durch die Decke - Grund ist der DLC Federations. Und ein saftiger Rabatt. Stellaris geht gerade auf Steam völlig durch die Decke - Grund ist der DLC Federations. Und ein saftiger Rabatt.

Micha, wie gut ist eigentlich Federations, der neue DLC zu Stellaris? Diese Frage höre ich gerade ziemlich oft, und das ist auch logisch, Stellaris erlebt einen neuen Höhenflug bei den Steam-Spielerzahlen. Und ja, natürlich habe ich eine Meinung zu Federations, weil ich den neuen DLC samt Patch 2.6.0 (beziehungsweise inzwischen 2.6.1) natürlich schon gespielt habe. Natürlich.

Nicht so viel, dass es für einen »richtigen «Test von Stellaris: Federations reichen würde; es kann immer noch sein, dass ich Bugs, Balancing-Probleme & Co. übersehen habe. Wenn ihr also irgendwann merkt, dass die Produktion von Konsumgütern oder die diplomatische Reputation in der zweiten Nachkommastelle falsch berechnet wird: Werft mir bitte nicht gleich einen Todesstern an den Kopf.

Zentral wichtig für die Frage »Soll ich Federations kaufen«? ist aber erst mal die Trennung zwischen Patch und DLC. Denn bereits das »Verne« getaufte, kostenlose Update 2.6.0 bringt viele begrüßenswerte Änderungen, die Federations dann weiter ausbaut (wie alle DLCs), für die ihr das Addon aber gar nicht kaufen müsst. Springt auf die zweite Seite, falls ihr euch ausschließlich für die DLC-Neuerungen interessiert.

Und falls ihr neu seid und euch für die Faszination der Paradox-Spiele interessiert - im Plus-Podcast verraten euch unsere Experten alles, was ihr wissen müsst:

GameStar-Podcast - Plus-Folge 33: Hardcore, viele DLCs, trotzdem beliebt - Das Erfolgsgeheimnis von Paradox   48     21

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Update
Noch eine Ergänzung zu Patch 2.6.0: Die Verwaltungskapazität lässt sich nun deutlich einfacher steigern, einerseits durch entsprechende Gebäude, andererseits geben Technologien nun prozentuale Boni auf die Kapazität statt feste Punktezahlen. Das heißt, dass Reiche viel leichter expandieren können, ohne unter schweren Mali auf Forschung & Co. zu leiden. Das dürfte einigen erfahrenen Spielern missfallen, weil es Herausforderung aus dem Spiel nimmt.

Was taugt der Stellaris Patch 2.6.0?

Performance & KI

Bessere Performance: Patch 2.6.0 und Hotfix 2.6.1 für Stellaris verbessern die bislang oft üble Performance im Endgame deutlich. Zwar verlangsamt sich Stellaris bei bevölkerungsreichen Galaxien immer noch merklich, aber nicht mehr so gravierend wie zuvor. Zumindest in der einen Partie, die ich bislang gespielt habe.

Ich (grün) habe eine Föderation mit den beiden Nachbarn (violett) gegründet. Ich (grün) habe eine Föderation mit den beiden Nachbarn (violett) gegründet.

Ein Wort zur KI: Na ja. Okay, das waren zwei Worte. Zum Glück hat Paradox inzwischen ein Problem gepatcht, das es in einer Vorabversion noch gab: KI-Flotten hängten sich bei Upgrades auf und bewegten sich nicht mehr - es sei denn, sie wurden angegriffen. Ansonsten verhält sich die KI wie gehabt etwas erratisch. Meine Föderationskollegen gehen im Krieg zwar zum Angriff über, schicken aber gerne nur Miniflotten durch die Gegend oder ignorieren Angreifer im eigenen Hinterland viel zu lange. Nicht umsonst überlegt Paradox, die KI von Stellaris komplett zu überarbeiten.

Der Autor: Der Leiter unserer Plus-Redaktion Michael Graf ist der (gar nicht so) selbsternannte Stellaris-Gott der GameStar. Wenn er in einer unserer Podcast-Folgen am Mikro sitzt, kann, darf und soll die Abmoderation nicht erfolgen, bevor nicht mindestens einmal das Wort Stellaris gefallen ist. Als alter Homeworld-Fan liegt ihm die Science Fiction seit Jahrzehnten im Blut, doch Stellaris punktet mit ganz eigenen Tugenden: Allem voran durch das hervorragende Storytelling, das die immer anders verlaufenden Stellaris-Runden in seinem Kopfkino auf die Leinwand zaubern.

Diplomatie & Krieg

Ausgebaute Diplomatie: Das verfeinerte Diplomatiesystem listet nun detaillierter und viel mathematischer auf, warum mich ein anderes Volk mag oder nicht. Aber: Diese Auflistung ist eigentlich egal, die Detailzahlen schaue ich so gut wie nie an. Wichtig ist wie zuvor nur die plakative Haltung des Gegenübers: »Feindselige« Völker blockiere ich so schnell wie möglich mit Grenzbefestigungen, »freundliche« notiere ich schon mal als zukünftige Partner für eine Föderation (dazu gleich mehr).

Abgesandte: Der wichtige Indikator für Diplomatie ist ein kleiner grüner oder roter Pfeil neben der Anzeige, wie freundlich mir ein Volk gesinnt ist. Wenn er grün ist, bessert sich die Beziehung, bei rot verschlechtert sie sich. Und das kann ich gezielt beeinflussen, in dem ich die neuen Abgesandten verschicke, spezielle Charaktere, den Feind umschmeicheln oder beleidigen.

Diplomatische Beziehungen werden detaillierter aufgeschlüsselt, wichtig ist aber vor allem der kleine Pfeil, den ich mit Absgesandten beeinflusse. Diplomatische Beziehungen werden detaillierter aufgeschlüsselt, wichtig ist aber vor allem der kleine Pfeil, den ich mit Absgesandten beeinflusse.

Weil die Abgesandten zahlenmäßig begrenzt sind, muss ich gut überlegen, mit wem ich mich anfreunde und wen ich links liegen lasse. Das ist super, endlich mehr Einflussmöglichkeiten auf Diplomatie abseits von Rohstoffgeschenken!

Kriege vermeiden und provozieren: Durch den Einsatz eines freundlichen Diplomaten konnte ich ein sehr aggressives Nachbarvolk davon abhalten, mir den Krieg zu erklären. Umgekehrt konnte ich ein anderes Volk zur Kriegserklärung überreden, indem ich unseren Beziehungen mit einem Diplomaten gezielt geschadet habe. Diese neuen Einflussmöglichkeiten sind schlichtweg klasse!

Abgesandte sind nur Bilder: Nur eines hätte ich mir gewünscht: Dass ich die Abgesandten wie Forscher, Admirale & Co. selbst rekrutieren und dabei Spezialfähigkeiten aussuchen darf. Geht aber nicht, sie Diplomaten sind einfach nur Porträtbilchen in einem Menü.

Mein Volk, meine Föderation

Ursprünge: Unscheinbar, für mich aber die schönste Neuerung von Patch 2.6.0: Zum Beginn wähle ich nun eine Ursprungsgeschichte für mein Volk, was meine Startposition gravierend verändern kann. In meiner Probepartie startete ich auf einer Reliktwelt voller Stadtruinen eines uralten Volkes. Rein spielerisch macht das keinen riesigen Unterschied, außer dass ich beim Ausgraben von Geländeblockern ein paar Technologien geschenkt bekomme.

Das Sinnvollste an meiner Föderation sind die Kampfboni gegen Endgame-Krisen. Das Sinnvollste an meiner Föderation sind die Kampfboni gegen Endgame-Krisen.

Aber fürs Rollenspiel ist es super! Ich stelle mir vor, mein Vogelvolk bestehe aus den Nachkommen der Tauben, die einst in diesen uralten Städten rumflatterten - und sich nach dem Aussterben der Erbauer weiterentwickelten und zu den Sternen aufstiegen. Ja, albern, aber für genau solche Kopfgeschichten liebe ich Stellaris.

Ausgebaute Föderation (ja, nur eine): Die klassische Föderation wird in Patch 2.6.0 um zusätzliche Features erweitert und in »Galaktische Union« umbenannt. Gänzlich neu ist der Zusammenhalt als Wert, außerdem sammelt die Föderation Erfahrung und steigt im Level auf. Ich sag's, wie's ist: Obwohl ich eine Föderation mit zwei Nachbarvölkern hatte, denen ich so gut wie jeden Krieg verboten habe (»Bleibt friedlich!«), war der Zusammenhalt egal. Auf diesen Wert habe ich nie geachtet, die Föderation blieb stabil.

Entsprechend belanglos ist, dass Levelaufstiege den Zusammenhalt erhöhen. Auch die neuen Föderationsgesetze, mit denen ich mich - die Zustimmung der Kollegen vorausgesetzt - zum Alleinherrscher des Bündnisses mit alleiniger Entscheidungsgewalt über Kriege, Neuaufnahmen & Co. erklären lassen kann, habe ich schlichtweg ignoriert. Zu mühsam. Wenn ich die Schnauze voll habe, trete ich einfach aus der Föderation aus.

Die Galaktische Gemeinschaft will über Resolutionen abstimmen, die ich allesamt blockiere (rote Daumen links), um meine eigenen Projekte durchzubringen. Die Galaktische Gemeinschaft will über Resolutionen abstimmen, die ich allesamt blockiere (rote Daumen links), um meine eigenen Projekte durchzubringen.

Boni gegen Krisen: Der einzige echte Vorteil »meiner« Föderation besteht darin, dass sie auf hohen Stufen signifikante Kampfboni gegen die Endgame-Krise bringt. Wer (wie ich) die Krisenstärke gerne aufs Maximum hochschraubt, wird sich hierüber freuen. Aber, Disclaimer: Ich konnte bislang auch nur die klassische Föderation spielen. Der DLC bringt noch vier weitere Bündnistypen, für die Zusammenhalt & Co. sinnvoller sein könnten. Die habe ich noch nicht gespielt.

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