Epische Musik und eine Kamerafahrt durch die dreidimensionale Weltkarte von den Kontinenten Westeros und Essos: Fans haben das legendäre Intro von Game of Thrones wohl selten einfach übersprungen. Auch das erste Spin-Off House of the Dragon hat eine ähnlich epische Anfangssequenz und wird zusätzlich vom Main Theme der Hauptserie begleitet.
Mit dieser Tradition möchte A Knight of the Seven Kingdoms jetzt brechen und sich von den bisherigen Serien abheben - das hat jedoch einen triftigen Grund.
Schlicht und einfach - wie ein Ritter
Worum geht's? Die nächste Serie aus dem Game-of-Thrones-Universum handelt von den gemeinsamen Abenteuern von dem Heckenritter Ser Duncan (Peter Claffey) und seinem Knappen Ei (Dexter Sol Ansell). Was Dunk allerdings nicht weiß: Ei (im Englischen Egg
als Spitzname für Aegon) ist Prinz Aegon Targaryen V! A Knight of the Seven Kingdoms spielt dabei circa 100 Jahre vor der Originalserie.
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Große Schlachten wird es in A Knight of the Seven Kingdoms nicht geben - in diesem Video zeigt HBO, wie eine der spektakulärsten Schlachten von Game of Thrones entstand
Es geht also nicht um große Schlachten verfeindeter Häuser oder Intrigen, sondern um das Leben eines einzelnen, einfachen Helden. Das soll sich auch in dem Intro widerspiegeln, das schlicht und einfach einen Titel in mittelalterlicher Schrift zwischen den einzelnen Episoden bekommt. Der Co-Schöpfer der Serie und ehemaliger Drehbuchautor bei House of The Dragon, Ira Parker, sagt dazu (via Entertainment Weekly):
Alle Entscheidungen lagen bei Dunk, der versuchte, seine Persönlichkeit in jeden Aspekt dieser Serie einfließen zu lassen, sogar in die Titelsequenz. Die Intros des Originals [Game of Thrones] und von House of Dragon sind groß, episch und unglaublich. Die Musik von Ramin Djawadi ist orchestral, groß und wunderschön. Das entspricht nicht wirklich Dunks Art. Er ist schlicht, einfach und kommt direkt auf den Punkt. Er hat nicht viel Auffälliges an sich.
Mit nur sechs Episoden ist die neue Show auch deutlich kürzer als ihre Vorgänger und soll lediglich als »eine unterhaltsame, charakterbasierte Geschichte in der Welt von Game of Thrones« angesehen werden.
Zum Vergleich: Die ersten zwei Staffeln von House of the Dragon hatten zwischen acht bis zehn Folgen, während Game of Thrones üblicherweise mit circa zehn Episoden an den Start ging.
Ein neuer Blick auf das Design der Serie zeigt zudem eine heitere Welt, die mit bunten Farben und einer wunderschönen Landschaft daherkommt. Also passend zur scheinbar etwas weniger angespannten Atmosphäre des neuen Abenteuers. Aber seht selbst:
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Was ihr sonst noch wissen müsst
A Knight of the Seven Kingdoms soll in den USA im Januar 2026 auf HBO Premiere feiern. Wo und wann das Spin-Off in Deutschland erscheint, ist noch unklar. Geht man nach dem bisherigen Prozedere, müssten die neuen Folgen bei Sky beziehungsweise dem hauseigenen Streaming-Dienst WOW landen.
Die Serie basiert auf der Buchreihe »Tales of Dunk and Egg« von George R. R. Martin, die zwischen 1998 und 2010 erschien. Der Autor ließ erst kürzlich durchblicken, wie begeistert er von der Adaption ist. Martin gab sogar preis, dass schon an einer zweiten Staffel gearbeitet wird.
Ihr braucht gerade noch mehr Game-of-Thrones-Content? In der obigen Box verlinken wir euch weiterführende Artikel aus der Welt von Westeros und Essos. So könnt ihr dort zum Beispiel nachlesen, welche Figur von drei verschiedenen Schauspielern verkörpert wurde oder auf welche Szene Sansa-Darstellerin Sophie Turner bis heute stolz ist.
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